fanfictions

Als erstes Mal,welche FFs hier drauf sind:

1.Immer diese Babys!
2.Family Forever

(hab ich selbst geschrieben)


Also,erstmal was zu der Geschichte:
Ich hab die geschichte gelesen,und finde sie ziemlich gut.
Sie geht viel um Mütter und Babies deswegen hab ich sie auf meine web-site getan.eigendlich kommt sie von
http://de.geocities.com/tribalhopes/fanfics.htm

Immer diese Babys!

„Was soll denn das heißen?“ Ved ist sichtlich entsetzt, nahezu wütend. „Genau das, was ich sage!“ „Aber Cloe, wie kann das denn sein? Wir haben doch aufgepasst!“ „Wahrscheinlich nicht genug.“ „Aber Cloe! Sei ehrlich! Du hast einen anderen!“ „Nein! So ein Blödsinn. Es ist von dir.“ „Scheiße! Und was jetzt?“ „Na was wohl? Ich werde es bekommen.“ „Cloe, du bist gerade 14 geworden und willst ein Baby bekommen? Das glaub ich einfach nicht.“ „Du bist genauso dran schuld wie ich. Denkst du etwa, ich hab’s drauf angelegt?“ „Nein, natürlich nicht, aber... ich kann einfach nicht glauben, dass ich mit 14 schon Vater werden soll.“ „Ich auch nicht.“ Cloe und Ved lächeln sich hilflos an. „Wir werden es schon irgendwie schaffen. Mehr als Schiefgehen kann’s nicht.“ Ved schließt Cloe in seine Arme und seufzt tief.

Zur gleichen Zeit ist Amber  mit Baby Bray beschäftigt, der partout nichts essen will. Immer wieder spuckt er den Brei aus. Amber ist zwar verzweifelt, gibt aber nicht auf. Mit verbissenem Gesichtsausdruck schiebt sie dem Kleinen einen Mini-Löffel in den Mund. Einen Moment lang behält er das Essen tatsächlich im Mund. Amber will gerade zum Lob ansetzen, als sie im nächsten Moment auch schon mit dem orangefarbenen Babybrei vollgespritzt ist, denn Klein-Bray hatte es sich wohl anders überlegt und das merkwürdig schmeckende Etwas in seinem Mund  im hohen Bogen ausgespuckt. Doch anstatt sich zu ärgern, schüttelt Amber sich vor Lachen und fängt, ohne sich richtig beruhigt zu haben, an, sich und den Kleinen mit einem nassen Waschlappen abzuwischen. „Hey, darf ich mitspielen?“ Trudy steht grinsend hinter Amber. Brady, die Trudy an der Hand hält, starrt erstaunt auf Bray, der noch immer einen orangefarbenen Mund hat. „Ich rate es dir nicht, aber es wäre trotzdem nett, wenn du mir helfen könntest. Bray will nichts essen.“ „Hat man gemerkt, aber du kannst ihn nicht dazu zwingen.“ „Ich weiß, aber er hat heut morgen schon nichts gegessen.“ „Na, dann wird er eben heut Abend was essen.“ Als Bray herzhaft gähnt, nimmt Amber ihn auf den Arm und schleppt ihn in sein Zimmer. Trudy und Brady folgen den beiden und schauen zu, wie Amber Bray in sein Bettchen legt. Amber beginnt leise zu singen und schon nach kurzer Zeit ist ihr Sohn eingeschlafen. „So, ich bring dann jetzt auch mal Brady ins Bett. Kommst du mit?“, wispert Trudy. „Klar.“, flüstert Amber zurück.

Nachdem auch Brady ins Reich der Träume entschlummert ist, setzen sich die beiden Mamis ins Café, um einen Tee zu trinken und mal wieder zu quatschen. „Vermisst du Bray?“ „Und wie. Aber ich glaube wirklich nicht mehr daran, dass er zurückkommt.“ „Gib die Hoffnung nicht auf, Amber. Ich bin sicher, dass...“ Mitten im Satz bricht Trudy ab, denn Cloe ist gerade hereingekommen und starrt sie hilflos an. „Was ist denn passiert?“, fragt Amber besorgt. „Ach nichts. Alles klar. Ich wollte mir nur ’nen Apfel holen.“

Am frühen Abend versucht Amber es erneut, Bray zu füttern und siehe da, diesmal hat er wirklich großen Hunger. Kaum ist sein Mund leer, öffnet er ihn gierig wieder, beugt sich nach vorne, und fängt an zu quengeln, bis Mama ihm wieder das Mäulchen stopft. „Na siehst du, es schmeckt dir doch.“ „Amber, was meinst du, schauen wir nach dem Essen mal nach Cloe?“ „Können wir machen.“  End Part1

„Na Cloe, was ist denn los? Hast du mit irgendwem Probleme?“, fragen die beiden schließlich in Cloes Zimmer. „Nein, echt nicht. Es ist alles in Ordnung.“ „Nein Cloe. Du weißt, dass du uns vertrauen kannst.“, säuselt Amber sachte. „Aber ich sag doch, es ist nichts! Nur weil ich mal Bauchschmerzen habe, müsst ihr nicht gleich meinen Hand halten!“ „Tut uns leid, aber du sahst so niedergeschlagen aus und wir haben uns einfach Sorgen um dich gemacht.“, sagt Trudy kleinlaut. „Danke, aber das ist nicht nötig. Ich komm sehr gut allein klar.“ „Wie du willst.“ Amber sieht Cloe noch einmal eindringlich an. Sie ist sich ziemlich sicher, dass Cloe andere Probleme als Bauchschmerzen hat. Doch es hat keinen Sinn weiter zu fragen, denn dann würde sie sich ganz verschließen.

Wenige Monate später wundern sich die Mall Rats, warum Cloe nur so viel Hunger hat. Fast ständig ist sie am Essen und ihr Bäuchlein wird immer runder. „Sie ist schwanger, ganz klar.“ Amber hat alle aus dem Tribe, außer Cloe natürlich, zusammen getrommelt, um über Cloe zu reden. „Ach was, die hat ihre Tage das ist alles!“, brummt Lex. „Oh, der große Frauenversteher hat gesprochen.“, gibt Amber sarkastisch zurück. „Wieso hab ich dich eigentlich hierher gebeten, Lex?“, seufzt sie. „Weil du nicht ohne mich kannst, Babe.“ Als Amber keine Miene verzieht, fügt er murmelnd hinzu: „Ich bin ja schon ruhig.“ Nach einer Stunde sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass Salene ein wenig mit Cloe reden soll. Sollte Cloe ihre Schwangerschaft zugeben,  sollten sich Trudy und Amber mit ihr beschäftigen und sie über Schwangerschaft und Geburt aufklären.

Cloe leugnet tatsächlich nicht lange, denn sie weiß, dass sich das Baby bald nicht mehr verstecken lässt. Außerdem würden die anderen ihr ja helfen. Nur vor einer Frage hatte sie Angst: „Wer ist denn der Vater?“, fragt Salene unschuldig. „Na ja, ich...ähm...“ „Wurdest du etwas verge...?“ „NEIN!“ „Hast du dann mit so Vielen geschl...?“ „Nein, nur mit einem.“ „Und mit wem?“ Cloe schweigt und senkt den Blick. „Wieso willst du es mir nicht sagen? Ist es jemand, den du eigentlich gar nicht magst?“ „Ich liebe ihn.“ „Aber er dich nicht?“ „Doch.“ „Aber?“ „Kein aber, ich will es euch nur nicht sagen.“ „Okay, gut.“ Irgendwann würde Cloe schon damit rausrücken.

Cloe ist endlich im 9.Monat und schleppt einen dicken Bauch durch die Gegend. Ved freut sich mittlerweile sehr auf das Kind und versucht Cloe öfters zu sehen. Was aber natürlich nicht grad leicht ist, denn die Mall Rats lassen Cloe kaum und wenn, dann nur sehr ungern weg.

„Cloe, wo willst du denn hin?“ „Ein bisschen spazieren.“ „Kommt nicht in Frage, in deinem Zustand.“, regt Sal sich auf. Auch Amber und Trudy sind von Cloes Vorhaben nicht begeistert. „Man, ihr führt euch ja schon wieder auf wie...au!“ Cloe fängt an laut zu ächzen und fällt auf einmal zu Boden. Besorgt flitzen die Mall Rats zu ihr und beugen sich über sie. Sie hat ihre Wehen bekommen. Als sie endlich vorüber sind, helfen Lex und Ryan ihr auf die Beine und bringen sie in ihr Zimmer. „Was das jetzt das erste mal?“, fragt Trudy mütterlich. „Nein, schon mehrmals.“ „Wieso hast du uns dann nichts gesagt?“ „Darum.“, gibt sie trotzig zurück. „Ich schau mal schnell nach Bray. Den hab ich in der Aufregung ganz vergessen.“, ruft Amber und läuft Richtung Babybett davon. Wenige Sekunden später, folgt ein spitzer Schrei. „Er ist weg!“, kreischt sie. „Was?“, schreien Salene und Trudy zurück. Alle, bis auf Cloe, springen auf und rennen zu Amber. Wild schnattern sie durcheinander. „Äh hallo? Ich krieg hier grad mein Baby. Aber das scheint euch ja nicht zu interessieren.“, meldet Cloe sich zur Wort, denn gerade eben ist die Fruchtblase geplatzt. „Amber, tut mir leid.“, murmelt Trudy noch, raunt den Jungs, die ihr in Cloes Zimmer folgen wolle, noch ein barsches „Raus!“ zu und zerrt Salene mit sich. Die Jungs haben auch gar keine Zeit, sich groß über Trudy aufzuregen, denn sie müssen sich um Amber kümmern, die laut schluchzend auf ihrem Bett sitzt. „Wir müssen ihn suchen!“, wimmert sie. Als keiner reagiert, rafft sie sich auf, wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und sagt mit strenger Stimme zu den Umstehenden: „Ellie, Jack, Charlie, Dee, ihr sucht oben! Lex, Ryan, Pride, ihr sucht unten! Mouse, du bleibst bei mir!“

Doch Bray ist nicht in der Mall. Die zwei Gruppen machen sich auf den Weg nach draußen, während Salene und Trudy Cloe helfen und Amber auf Mouse auspasst.

Lex’ Gruppe geht Richtung Techno-Hauptquartier. „Überlegt doch mal Leute! Wer sollte ihn denn sonst entführt haben? Die Technos sind die Einzigen, die immer wieder raushängen lassen müssen, wie viel Macht sie haben.“ „Verurteile niemanden so schnell, Lex!“ „Pride! Ich verurteile sie nicht. Ich weiß es.“ „Na gut. Angenommen sie haben Bray. Was machen wir dann?“ „Na, beobachten.“

„Hecheln Cloe! Du musst hecheln!“ „Haha, versuch du mal zu hecheln, wenn du nicht mal atmen kannst!“ „Komm mir nicht so! ICH hab schon eine Geburt hinter mir. Und jetzt hechle!“ „Schon gut.“ „Salene, du hältst Cloes Kopf fest, ich werde es jetzt rausholen“ „WAS? Du holst es jetzt schon???“ „Ganz ruhig Cloe. Wenn es dir lieber ist, dann kann ich ja auch bis Weihnachten warten.“ „Mir ist grad wirklich nicht zum Scherzen zumute, Trudy. Hol es einfach raus!“ Trudy geht ans Bettende und versucht den Kopf des Baby zu erfassen. „Ich hab ihn!“, ruft sie so plötzlich, dass Cloe zusammenzuckt und Trudy der Kopf wieder entgleitet. „Cloe, halt still, sonst bekomm ich dieses Getier hier nie raus. Wenn ich jetzt sage, dann presst du, alles klar?“ „Ja.“ „Okay... jetzt!“ Cloe beginnt zu pressen so fest sie kann. Salene hält nicht nur ihren Kopf sondern auch Cloes Hand, die sich immer schmerzhafter um ihre krallt. Trudy ist derweil damit beschäftigt, dass Baby dem Tageslicht noch ein Stück näher zu bringen. „Okay gut, Cloe, so ist gut, gleich hast du es geschafft!“ „Wieso nicht jetzt?“, stöhnt Cloe. Über der blutverschmierten Bettdecke kommt jetzt ein kleiner Kopf zum Vorschein. „So jetzt, gleich...“ Zuerst der Kopf, dann die Schultern, der kleine Bauchnabel...immer mehr kommt zum Vorschein. Bis Trudy Cloe endlich mitteilen kann, ob sie eine Tochter oder einen Sohn bekommen hat. „Herzlichen Glückwunsch Cloe! Du hast einen Sohn.“ „Ich hab’s geschafft. Endlich! Gibst du ihn mir bitte?“ Cloe schließt ihren kleinen Sohn begeistert in die Arme. „Komm Sal!“, flüstert Trudy und verlässt den Raum. Sie weiß genau, dass Cloe jetzt lieber mit dem Kind allein ist, um sich erstmal daran zu gewöhnen.

„Da hast du’s! SIE haben Bray geklaut! Ich hab’s gewusst!“ „Lex, komm runter! Vielleicht ist es ein anderes Baby.“ „Woher sollen die auf einmal ein Baby haben? Außerdem weiß ich, dass er es ist.“ „Ach? Das erkennst du an dem Geschreie?“ „Ja, natürlich. Du etwa nicht?“ „Nein, nie.“, sagt Pride ironisch. „Also gehen wir zurück und sagen es Amber.“ „Und du denkst, sie kann ihn dann befreien? Wieso tun wir jetzt nichts?“ „Bist du verrückt? Wenn du sterben willst, bitte, ich halt dich nicht auf, aber ich hab noch ein wenig Verstand.“ „Wer’s glaubt...“, murmelt Pride vor sich hin. Jedoch so leise, dass Lex es nicht hören kann, denn verärgern will er ihn auch nicht unbedingt. „Aber wieso willst du es Amber sagen? Was wird dann? Sie wird sich nur Sorgen machen und zu denen gehen.“ „Aber du willst auch darein gehen?“ „Ja. Immer noch besser, als das Amber reingeht.“ „Du hast ja ’n Schuss!“ Lex kehrt wieder um, ohne auf Prides Reaktion zu warten. Ryan zuckt hilflos mit den Schultern und folgt ihm. Pride wirft noch einen letzten Blick auf das Hauptquartier und schließt sich den anderen widerwillig an. End Part 2

„Du siehst aus wie dein Papa, genauso süß. Und weißt du was? Ich hab schon einen Namen für dich. Na ja, am liebsten würde ich dich ja nach deinem Daddy nennen, so wie Amber ihren Sohn. Aber dann wissen ja gleich alle, wer dein Vater ist und das will ich auch nicht. Also nenne ich dich: Cled! „CL“ wie Cloe und „ED“ wie Ved. Was hältst du denn davon?“ Cled schaut seine Mami erstaunt an. In dem Moment betreten Amber und Mouse Cloes Zimmer. „Wie süß!“, ruft Mouse und streichelt dem Baby vorsichtig über die Wange. Amber fängt wortlos an zu weinen und verlässt das Zimmer sofort. Während Salene  wieder eintritt, versucht Trudy Amber zu trösten, als gerade in dem Moment auch noch Brady wachgeworden ist und anfängt zu brüllen. Trudy ist hin-und hergerissen, wo soll sie hin? Sie entscheidet sich für beides: Sie nimmt Ambers Arm und schleppt sie in ihr Zimmer, in dem Brady bis gerade eben noch fest geschlafen hat. Dort drückt Trudy sie energisch auf ihr Bett und nimmt Brady auf den Arm, die merkwürdigerweise sofort Ruhe gibt. Anscheinend wollte sie nur ein wenig Aufmerksamkeit.

„Und, wie heißt er denn jetzt?“ „Cled!“ „Cled? Wie ja wie der Name von dem einen Techno da! Wie hieß der noch mal? Ved!“ Bei diesem Wort läuft Cloe knallrot an. Ach was Mouse! Damit hat das doch nichts zu tun!“ „Genau, das ist nur Zufall.“, pflichtet Cloe Salene bei.

„Also, was nun? Kehren wir wieder um?“ „Ja Jack, das ist das Beste, wahrscheinlich haben die anderen ihn längst gefunden.“ Ellie nickt der Gruppe aufmunternd zu und läuft in Richtung Mall davon. Der Rest tut es kommst du denn dadrauf?“ „Ach, weiß nicht, kam mir so in den Sinn.“ „Aha.“  „Cled! Was ’n das für ein Name?“, ruft Mouse. „Ist doch schön.“, antwortet Sal. „Neeee! Klingt ihr gleich.

„Wir sind wieder da! Und wir wissen, wo Bray ist!“, posaunt Lex bei seiner Ankunft in der Mall herum. „Pst, Lex! Falls es dir nicht aufgefallen ist, Cloe lag vorhin in den Wehen! Ach und übrigens hat sie jetzt einen Sohn.“ , zischt Trudy. „Cool. Wo ist Amber?“ „Sie ist bei Brady. Und wo ist Bray nun?“ „Na wo wohl? Bei den Technos!“ „Oh, toll, wie bekommen wir ihn da raus?“ „Frag Lex, der wird es dir sicher sagen. Er hat doch hier immer so super Ideen.“, meldet sich auf einmal Pride zu Wort. „Der wäre doch fast so verrückt gewesen, darein zu rennen und den Schreihals zu befreien!“ Lex deutet mit ausdrucksvollem Gesicht auf Pride. „Wow, das nenn ich Mut. Aber ist schon besser, dass du’s nicht getan hast. Das ist viel zu gefährlich.“ „Aber wie sollen wir das sonst schaffen? Irgendjemand muss darein gehen und ihn holen!“ „Pride hat recht, wir müssen reingehen!“ „Amber, wo kommst du denn auf einmal her?“, fragt Trudy erstaunt, denn mit ihr hatte sie nicht gerechnet. „Von oben. Also, was ist nun? Wann holen wir Bray?“ „Aber Amber, wie sollen wir denn das anstellen?“ „Weiß nicht.“, gibt Amber betreten zurück. „Na toll!“ „Hast du vielleicht ne bessere Idee Lex?“, raunzt Trudy. „Ja, wir lassen Bray da und Amber lässt sich ein neues Kind machen. Aber fragt mich nicht von wem! Vielleicht von Superman Pride?“ „Lex, halt die Klappe und schau dir lieber das Baby an!“ Amber sieht ihn verärgert an und deutet auf die Tür zu Cloes Zimmer. „Baby? Dürfen wir es auch sehen?“, fragt Ellie begeistert, die auf einmal am Eingang der Mall aufgetaucht ist.

Trudy stellt sich als Türsteher auf und lässt höchstens drei Leute immer rein, damit sich das Baby nicht gleich zu Tode erschreckt.

„He Kleiner, was ist denn los? Warum so unruhig?“ „Weil Cloe nicht gekommen ist. Wir hatten uns verabredet, aber sie war nicht da. Was ist, wenn sie nun das Baby bekommen hat?“ „Na dann bist du Vater und darfst dein Kind bestimmt bald sehen.“ Jay ist betont ruhig und klopft seinem kleinen Bruder auf die Schultern. Veds Mine hellt sich auf, denn er würde das Kind so gerne endlich sehen. „Schaut mal was wir hier Schönes haben!“, ruft auf einmal ein dritter Techno hinter ihnen. Er hält ein Baby auf dem Arm und grinst breit. Ved läuft kreidebleich ein, denn für einen Moment denkt er, es wäre sein Kind. Doch dann bemerkt er, dass diese Baby schon viel älter sein muss. „Von den Mall Rats.“ „Was willst du denn damit?“ „Ach, Ram hat mir gesagt, ich soll den holen, weil er gehört hat, dass er Bray heißt und er wollte beide Brays haben.“ „Beide Brays?“ „Na, den ehemaligen Anführer der Mall Rats und seinen Sohn. Ich weiß aber nicht, was er nun mit den beiden vorhat.“ Ved ist sichtlich beunruhigt. Wie sollen Cloe und er jemals glücklich werden können, wenn die Stämme sich immer mehr verfeinden? Er bewundert Ram, schon immer wollte er sein wie er. Aber im Moment weiß er nicht, was er tun soll. Jetzt kann er einfach nicht zu Ram halten.

„Amber ist nicht klar bei Verstand! Ihr Schreihals wurde entführt, logisch, dass sie ihn befreien will. Aber ich sag’s noch mal: Es ist zu gefährlich!“ „Aber wie soll sie Bray sonst zurückbekommen?“ „Na ja...ähm...“ Trudy wirft Lex, dem die Argumente bereits ausgegangen sind, einen triumphierenden Blick zu. „Toll! Aber wer muss es wieder machen? Wir!“ Lex deutet auf sich und den Rest der Tribe-Boyz. „Sollen WIR etwa gehen?“, fragt Ellie empört. „Ich hab’s! Wir fragen die Technos, was sie wollen. Sie werden Bray nicht ohne Grund entführt haben, also fragen wir sie.“ „Gute Idee, Lex. Und wer fragt wie, wo und wann?“ „Wieso machst du’s nicht Trudy?“ „Ich kenne jemanden, der mit einem der Technos gut auskommt.“ „Aber Cloe! Was machst du denn hier? Du sollst dich doch ausruhen, ist Amber nicht mehr bei dir?“ „Nein, sie hat gesagt, sie will noch spazieren gehen. Und ich bin doch fit!“ „Cloe, du hast gerade ein Baby bekommen, wie kannst du da fit sein? Ab ins Bett mit dir! Pride, kannst du bitte mal schnell nach Amber schauen?“ „Was ist nun, wenn sie zu den Technos gegangen ist?“ , fragt Salene erschrocken. „Darum soll Pride ja sofort losgehen, aber Pride pass... Pride? Na umso besser.“ Noch bevor Trudy wieder ihre mütterlichen Ratschläge weitergeben kann, ist Pride auch schon verschwunden. Trudy selbst schiebt Cloe wieder in ihr Zimmer, Lex folgt den beiden neugierig: „Wer ist denn das, der mit den Technos auskommt?“ „Ach, nur ein alter Freund. Also soll ich ihm eine Botschaft geben, die er dann an die Technos weitergeben soll?“ „Können wir dem auch vertrauen?“ „Natürlich, Lex!“ „Hm, ich weiß nicht.“ „Lex, wenn’s nach dir ginge, dann dürften wir niemandem vertrauen.“ Amber ist wiedergekommen und hat das gesamte Gespräch zwischen Lex und Cloe mitangehört. „Gott sei dank, bist du nicht bei den Technos.“ „Ich war gerade auf dem Weg dorthin, um ehrlich zu sein.“ „Na wenigstens war Pride ja da.“ Amber nickt mit unglücklichem Gesichtsausdruck. Ihr wäre es fast lieber gewesen, Pride hätte sie nicht aufgehalten, aber jetzt haben sie ja doch noch eine Lösung gefunden. Nur wie lange muss sie dann noch warten, bis sie ihr Baby wieder in die Arme schließen darf? Das heißt, wenn die Technos überhaupt mit sich handeln ließen und das ist eigentlich fast unvorstellbar. End Part 3

„Du siehst aus wie dein Papa, genauso süß. Und weißt du was? Ich hab schon einen Namen für dich. Na ja, am liebsten würde ich dich ja nach deinem Daddy nennen, so wie Amber ihren Sohn. Aber dann wissen ja gleich alle, wer dein Vater ist und das will ich auch nicht. Also nenne ich dich: Cled! „CL“ wie Cloe und „ED“ wie Ved. Was hältst du denn davon?“ Cled schaut seine Mami erstaunt an. In dem Moment betreten Amber und Mouse Cloes Zimmer. „Wie süß!“, ruft Mouse und streichelt dem Baby vorsichtig über die Wange. Amber fängt wortlos an zu weinen und verlässt das Zimmer sofort. Während Salene  wieder eintritt, versucht Trudy Amber zu trösten, als gerade in dem Moment auch noch Brady wachgeworden ist und anfängt zu brüllen. Trudy ist hin-und hergerissen, wo soll sie hin? Sie entscheidet sich für beides: Sie nimmt Ambers Arm und schleppt sie in ihr Zimmer, in dem Brady bis gerade eben noch fest geschlafen hat. Dort drückt Trudy sie energisch auf ihr Bett und nimmt Brady auf den Arm, die merkwürdigerweise sofort Ruhe gibt. Anscheinend wollte sie nur ein wenig Aufmerksamkeit.

„Und, wie heißt er denn jetzt?“ „Cled!“ „Cled? Wie kommst du denn dadrauf?“ „Ach, weiß nicht, kam mir so in den Sinn.“ „Aha.“  „Cled! Was ’n das für ein Name?“, ruft Mouse. „Ist doch schön.“, antwortet Sal. „Neeee! Klingt ja wie der Name von dem einen Techno da! Wie hieß der noch mal? Ved!“ Bei diesem Wort läuft Cloe knallrot an. „Ach was Mouse! Damit hat das doch nichts zu tun!“ „Genau, das ist nur Zufall.“, pflichtet Cloe Salene bei.

„Also, was nun? Kehren wir wieder um?“ „Ja Jack, das ist das Beste, wahrscheinlich haben die anderen ihn längst gefunden.“ Ellie nickt der Gruppe aufmunternd zu und läuft in Richtung Mall davon. Der Rest tut es ihr gleich.

„Wir sind wieder da! Und wir wissen, wo Bray ist!“, posaunt Lex bei seiner Ankunft in der Mall herum. „Pst, Lex! Falls es dir nicht aufgefallen ist, Cloe lag vorhin in den Wehen! Ach und übrigens hat sie jetzt einen Sohn.“ , zischt Trudy. „Cool. Wo ist Amber?“ „Sie ist bei Brady. Und wo ist Bray nun?“ „Na wo wohl? Bei den Technos!“ „Oh, toll, wie bekommen wir ihn da raus?“ „Frag Lex, der wird es dir sicher sagen. Er hat doch hier immer so super Ideen.“, meldet sich auf einmal Pride zu Wort. „Der wäre doch fast so verrückt gewesen, darein zu rennen und den Schreihals zu befreien!“ Lex deutet mit ausdrucksvollem Gesicht auf Pride. „Wow, das nenn ich Mut. Aber ist schon besser, dass du’s nicht getan hast. Das ist viel zu gefährlich.“ „Aber wie sollen wir das sonst schaffen? Irgendjemand muss darein gehen und ihn holen!“ „Pride hat recht, wir müssen reingehen!“ „Amber, wo kommst du denn auf einmal her?“, fragt Trudy erstaunt, denn mit ihr hatte sie nicht gerechnet. „Von oben. Also, was ist nun? Wann holen wir Bray?“ „Aber Amber, wie sollen wir denn das anstellen?“ „Weiß nicht.“, gibt Amber betreten zurück. „Na toll!“ „Hast du vielleicht ne bessere Idee Lex?“, raunzt Trudy. „Ja, wir lassen Bray da und Amber lässt sich ein neues Kind machen. Aber fragt mich nicht von wem! Vielleicht von Superman Pride?“ „Lex, halt die Klappe und schau dir lieber das Baby an!“ Amber sieht ihn verärgert an und deutet auf die Tür zu Cloes Zimmer. „Baby? Dürfen wir es auch sehen?“, fragt Ellie begeistert, die auf einmal am Eingang der Mall aufgetaucht ist.

Trudy stellt sich als Türsteher auf und lässt höchstens drei Leute immer rein, damit sich das Baby nicht gleich zu Tode erschreckt.

„He Kleiner, was ist denn los? Warum so unruhig?“ „Weil Cloe nicht gekommen ist. Wir hatten uns verabredet, aber sie war nicht da. Was ist, wenn sie nun das Baby bekommen hat?“ „Na dann bist du Vater und darfst dein Kind bestimmt bald sehen.“ Jay ist betont ruhig und klopft seinem kleinen Bruder auf die Schultern. Veds Mine hellt sich auf, denn er würde das Kind so gerne endlich sehen. „Schaut mal was wir hier Schönes haben!“, ruft auf einmal ein dritter Techno hinter ihnen. Er hält ein Baby auf dem Arm und grinst breit. Ved läuft kreidebleich ein, denn für einen Moment denkt er, es wäre sein Kind. Doch dann bemerkt er, dass diese Baby schon viel älter sein muss. „Von den Mall Rats.“ „Was willst du denn damit?“ „Ach, Ram hat mir gesagt, ich soll den holen, weil er gehört hat, dass er Bray heißt und er wollte beide Brays haben.“ „Beide Brays?“ „Na, den ehemaligen Anführer der Mall Rats und seinen Sohn. Ich weiß aber nicht, was er nun mit den beiden vorhat.“ Ved ist sichtlich beunruhigt. Wie sollen Cloe und er jemals glücklich werden können, wenn die Stämme sich immer mehr verfeinden? Er bewundert Ram, schon immer wollte er sein wie er. Aber im Moment weiß er nicht, was er tun soll. Jetzt kann er einfach nicht zu Ram halten.

„Amber ist nicht klar bei Verstand! Ihr Schreihals wurde entführt, logisch, dass sie ihn befreien will. Aber ich sag’s noch mal: Es ist zu gefährlich!“ „Aber wie soll sie Bray sonst zurückbekommen?“ „Na ja...ähm...“ Trudy wirft Lex, dem die Argumente bereits ausgegangen sind, einen triumphierenden Blick zu. „Toll! Aber wer muss es wieder machen? Wir!“ Lex deutet auf sich und den Rest der Tribe-Boyz. „Sollen WIR etwa gehen?“, fragt Ellie empört. „Ich hab’s! Wir fragen die Technos, was sie wollen. Sie werden Bray nicht ohne Grund entführt haben, also fragen wir sie.“ „Gute Idee, Lex. Und wer fragt wie, wo und wann?“ „Wieso machst du’s nicht Trudy?“ „Ich kenne jemanden, der mit einem der Technos gut auskommt.“ „Aber Cloe! Was machst du denn hier? Du sollst dich doch ausruhen, ist Amber nicht mehr bei dir?“ „Nein, sie hat gesagt, sie will noch spazieren gehen. Und ich bin doch fit!“ „Cloe, du hast gerade ein Baby bekommen, wie kannst du da fit sein? Ab ins Bett mit dir! Pride, kannst du bitte mal schnell nach Amber schauen?“ „Was ist nun, wenn sie zu den Technos gegangen ist?“ , fragt Salene erschrocken. „Darum soll Pride ja sofort losgehen, aber Pride pass... Pride? Na umso besser.“ Noch bevor Trudy wieder ihre mütterlichen Ratschläge weitergeben kann, ist Pride auch schon verschwunden. Trudy selbst schiebt Cloe wieder in ihr Zimmer, Lex folgt den beiden neugierig: „Wer ist denn das, der mit den Technos auskommt?“ „Ach, nur ein alter Freund. Also soll ich ihm eine Botschaft geben, die er dann an die Technos weitergeben soll?“ „Können wir dem auch vertrauen?“ „Natürlich, Lex!“ „Hm, ich weiß nicht.“ „Lex, wenn’s nach dir ginge, dann dürften wir niemandem vertrauen.“ Amber ist wiedergekommen und hat das gesamte Gespräch zwischen Lex und Cloe mitangehört. „Gott sei dank, bist du nicht bei den Technos.“ „Ich war gerade auf dem Weg dorthin, um ehrlich zu sein.“ „Na wenigstens war Pride ja da.“ Amber nickt mit unglücklichem Gesichtsausdruck. Ihr wäre es fast lieber gewesen, Pride hätte sie nicht aufgehalten, aber jetzt haben sie ja doch noch eine Lösung gefunden. Nur wie lange muss sie dann noch warten, bis sie ihr Baby wieder in die Arme schließen darf? Das heißt, wenn die Technos überhaupt mit sich handeln ließen und das ist eigentlich fast unvorstellbar. End Part 4

„Okay, wann soll ich die Botschaft überbringen?“ „Oh nein, nein Cloe, DU wirst nirgendwo hingehen! Lex oder Pride wird gehen.“ „Nein, ich meine, sie kennen den doch gar nicht und...ICH muss dahin!“ „Wir haben keine Zeit, wir müssen sofort handeln und Cloe ist noch viel zu schwach.“, wirft Amber ein. „Bin ich nicht!“ Cloe richtet sich trotzig im Bett auf und wird von Trudy sofort wieder in die Kissen geschleudert. „Du wirst jetzt erstmal ein bisschen schlafen. Keine Sorge, wir finden eine Lösung.“ Trudy steht auf und will gehen, doch als Lex sich keinen Zentimeter vom Bett bewegt, gibt sie ihm einen Klaps auf die Schulter und legt Amber den Arm um die Schultern. Lex wollte eigentlich noch mal mit Cloe über ihren mysteriösen Freund reden, aber Trudys Blicke lassen keine Widersprüche zu, so verlässt auch er Cloes Zimmer.

Es ist stockdunkel in der Mall und mucksmäuschenstill. Cloe nimmt Cled in den Arm und verschwindet so leise sie kann aus der Mall. Vielleicht hat Trudy ja recht gehabt und sie ist wirklich noch nicht so weit, um so lange Strecken zu laufen, aber allein der Gedanke daran, Ved endlich wieder zu sehen, hält sie munter. Nur der Kleine schläft fest in ihren Armen.

Endlich ist sie HQ angekommen. Sie fängt an, an einem großen Baum, der nah an dem Hauptquartier steht, zu rütteln, sodass sie Blätter rascheln. Wenn Ved jetzt noch wach war, dann wusste er, dass sie da war, denn so hatte Cloe schon zweimal vorher ihren Besuch angekündigt.

Ved hört das Rascheln sofort. Er hat es schon gestern nacht gehört, doch es war nur der Wind gewesen. Doch jetzt ist es Cloe-endlich! Er springt auf und rennt so lautlos wie möglich die Metalltreppen nach unten.

„Cloe! Ich hab dich so vermisst.“ Die beiden fallen sich in die Arme, doch nur kurz, denn dann bemerkt er, dass Cloe nicht allein gekommen ist. Cloe hält ihm das Baby bereitwillig hin und er legt es ohne zu zögern in seine Arme. „Er heißt Cled.“ „Cled? Wie bist du dadrauf gekommen?“ „CL von Cloe und ED von Ved.“ „Oh.“ Ved lächelt glücklich, sieht abwechselnd Cloe und seinen Sohn an. „Aber ich bin noch aus einem anderen Grund gekommen. Ihr habt Bray entführt.“ „Welchen Bray meinst du?“ „Wie, welchen Bray?“ „Na den großen Bray oder den kleinen Bray?“ „Ihr habt Bray auch gefangen genommen?“ „Ja, welchen meinst du jetzt?“ Na Bray.“ „Den großen oder kleinen?“ “Na den großen, den habt ihr auch?“ „Das wusstest du nicht?“ „Nein, aber ich mein jetzt eigentlich Baby Bray. Wieso habt ihr ihn, was wollt ihr jetzt von uns?“ „Ich glaube, Ram will gar nichts von euch. Er hat gesagt, er wollte den großen und den kleinen Bray, das ist der einzige Grund.“ „Das bedeutet, er wird Bray nicht freigeben?“ „Genau das.“ „Ved, kannst du nicht irgendwas tun? Du MUSST ihn umstimmen, egal wie.“ „Cloe, das kann ich nicht so einfach, Ram würde mich für verrückt erklären. Ich werde versuchen, Bray daraus zubekommen, aber ich werde dir nichts versprechen.“ „Trotzdem danke.“ Cloe küsst ihn zufrieden. „Ich liebe dich zwar, aber trotzdem muss ich jetzt wieder gehen. Wenn Trudy herausbekommen würde, wo ich stecke, die teilt glatt Wachen ein!“ Ved macht ein gekünstelt trauriges Gesicht. „Dann würde ich dich ja gar nicht mehr sehen. Na komm, wir gehen.“ Kaum sind die beiden ein paar Meter gegangen, bleibt Ved stehen und fragt Cloe mit todernster Miene: „Du Cloe?“ „Ja, Ved?“ „Darf ich ihn behalten.“ Er grinst frech. „Das würde dir so passen. Cled bleibt bei seiner Mutter, basta!“ Cloe grinst zurück und fährt zärtlich zuerst über das kleine Händchen von Cled und schließlich über Veds Arm. Cled schläft noch immer tief und fest und sein Dad hält ihn vorsichtig im Arm. Doch auch als sie an der Mall angekommen sind, will Ved seinen Sohn nur ungern wieder hergeben, er ist eben doch ein typischer Techno, sehr besitzergreifend. Nur durch Cloes Überredungskünste und ihre Küsse, lässt er sich dazu überreden. Cloe verabschiedet sich noch einmal ausgiebig von ihrem Freund, dann schleicht sie mit Cled in ihr Zimmer und schläft sofort erschöpft ein.

„Guten Morgen, Cloe. Gut geschlafen? Hallo Cled.“ Trudy beugt sich lächelnd über Cled, der gerade genüsslich gähnt, um gleich darauf zum Schreien anzusetzen. „Meine Güte, der schreit echt lauter als Brady.“ Cloe nimmt den kleinen Wonneproppen an sich, um ihn zu stillen. „Ach, übrigens, der Freund war gestern da und er hat mir gesagt, die Technos wollen Bray nur, damit sie Bray, also Ambers Freund und Bray, Ambers Baby haben. Ich glaube kaum, dass sie ihn gehen lassen werden.“ „Oh nein. Aber was machen wir dann jetzt? Ach und wieso hat denn keiner was von deinem Freund mitbekommen?“ „Er war ja leise. Ich glaube, du fragst am besten Amber, was wir jetzt machen sollen.“ „Ja. Man, es ist schrecklich, dass sie Bray haben. Er würde wissen, was jetzt zu tun ist.“ „Aber er kann doch gar nicht richtig denken.“, wirft Cloe verblüfft ein. „Was? Er hat uns doch immer helfen können.“ „Bray? Durch sein Geschreie?“ „Wann hat Bray denn geschrieen?“ „Na immer. Oder vielleicht sein Gesabbere.“ „Gesabbere? Wann denn nur zum Teufel?“ „Na, wenn er gegessen hat, da hat er immer rumgesabbert. Bray, na ja, weiß nicht, er hat so ne besondere Art zu Sabbern.“ „Cloe, wie oft hast du Bray denn beim Essen so genau beobachtet?“ „Na immer wenn Amber ihn gefüttert hat.“ „Amber hat ihn gefüttert? Hab ich noch nie gesehen, er hat doch immer alleine gegessen.“ „Was? Bray kann alleine essen? Ist das nicht ein bisschen früh? Na ja, okay, vielleicht ist er ja frühreif.“ „Ja, das kann sein, aber ich hab nie gewusst, dass du so über Bray denkst. Ich dachte, du magst ihn.“ „Tu ich ja auch. Aber das ist doch bei jedem so. Jeder mag ihn.“ „Nicht jeder. Aber egal, Bray war ja schließlich unser Anführer und er hätte...“ „Ach du meinst Ambers Freund Bray???“ „Und du meintest Ambers Sohn Bray???“  End Part 5

„Aber Ram, wieso brauchst du eigentlich ein Baby? Ich mein, für was? Du magst doch kleine Kinder gar nicht.“ „Na und? Ich mag die Mall Rats auch nicht und habe ein paar von ihnen. Ich hab’s dir doch schon mal gesagt, ich will beide Brays, das ist doch lustig, findest du nicht?“ „Ja, aber was willst du machen, wenn die Mall Rats ihn befreien wollen?“ Ram lacht herzhaft: „Du glaubst dich nicht allen ernstes, dass DIE sich hierher trauen? Und selbst wenn, wie weit würden sie wohl kommen.“ „Stimmt, aber was hast du jetzt mit Bray vor?“ „Hm, weiß ich auch noch nicht. Auf keinen Fall dürfen sich die beiden Brays sehen, klar? Da fällt mir was ein. Ved, wieso kümmerst du dich nicht um Bray jr.?“ „Äh, was, ich?“ „Ja, los geh schon, er ist grad bei Jay.“ Was macht Jay denn mit Bray? Als Ved das Zimmer seine Bruders betritt, beobachtet er erstaunt, wie Jay mit dem kleinen Bray spielt, ihn in die Luft hebt und Flugzeug spielt, was Bray wahnsinnig gefallen zu scheint. Und auch Jay lacht die ganze Zeit fröhlich. „Äh, Jay?“ „Ja?“ Jay nimmt Bray erschrocken wieder runter und setzt ein strenges Gesicht auf. Ved kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Ich muss die Spielstunde leider unterbrechen, ich soll mich um Bray kümmern.“ „Oh, schade... ich meine, ich wollte ihn gerade... ähm... wollte ihn gerade...“ „...aus dem Fenster werfen richtig?“ „Ja, genau. Äh was? Nein, ich wollte gerade gehen.“ Jay drückt Ved Bray in die Arme und läuft nach draußen. „Na sieh mal einer an. Jay mag dich. Und stell dir vor, ich weiß auch wieso: Jay mag deine Mum ganz arg. Was denkst du, wird da noch was draus?“ Klein Bray sieht Ved mit seinen großen Kulleraugen an und lächelt erfreut, ein so nettes Gesicht zu sehen. „Ved? Geh bitte in dein Zimmer, ja? Bray kommt jetzt und du weißt doch, er soll das Baby nicht sehen.“ Jay verschwindet wieder, sehr entzückt schien er nicht zu sein, dass Bray kommt. Aber wieso sollte er auch?

„Jay, du führst Bray in sein ‚Zimmer’, klar?“ „Klar, Ram.“ „Mach schon! Raus mit dir!“ ertönen auch schon die Stimmen von zwei Technos, die den gefesselten und blaugeschlagenen Bray aus dem Hubschrauber werfen. Bray läuft mit verbissenem Gesichtsausdruck auf Ram und Jay zu, immer den Laser und harte Stimmen, die ihm sagen, was er zu tun hat im Rücken. Bray fügt sich sichtlich widerwillig, aber er hat keine andere Wahl. Wenigstens ist er jetzt wieder hier, vielleicht hat er ja dann doch eine Chance aus dem ganzen Schlamassel herauszukommen und Amber und sein Baby zu sehen. Bray war erst vor ein paar Wochen mit dem Hubschrauber weggeflogen wurden, er musste hart für die Technos arbeiten. Er weiß überhaupt nicht, warum er jetzt wieder hier ist, aber ihm schwant nichts Gutes. Jay umfasst Brays Arm und zieht ihn in das HQ hinein. Dort wird er in eine Art Zelle geworfen, die Fesseln müssen dran bleiben. „Hey, was passiert jetzt mit mir?“ „Halt die Klappe, Bray! Ich werde mir noch überlegen, was ich mit dir anstellen werde.“ „Ganz einfach, lass mich frei!“ Ram lacht: „Wo denkst du hin? Ich habe einen Ruf zu verlieren. Im Gegensatz zu dir, dich kennt niemand mehr.“ Bray weiß, dass das nicht stimmt, er weiß Amber würde ihn nie vergessen und nicht nur sie, auch die anderen Mall Rats, aber was nützt widersprechen? Er würde Ram nur noch wütender machen und dann konnte er seine Freiheit gleich abhaken.

„Ved! Ich muss dich noch um einen Gefallen bitten.“ „Für dich tu ich alles.“ „Amber hat es mir nicht gesagt, aber ich weiß, dass sie sich wünscht, dass Bray seinen Sohn zu sehen bekommt.“ „Cloe, wie stellst du dir das vor? Ich hab strikte Anweisungen von Ram, dass Bray sein Baby nicht zu Gesicht bekommen darf!“ „Versuch’s bitte.“ „Ja natürlich, ich tu mein Bestes, aber jetzt möchte ich gerne MEINEN Sohn noch mal auf den Arm nehmen. Obwohl ich ja heute fast den ganzen Tag ein Baby auf dem Arm hatte, aber nicht MEINEN Sohn.“ „Kümmerst du dich um Bray?“ „Ja, Anweisung vom Chef. Er ist niedlich, aber weißt du wer ihn ganz besonders gern hat?“ „Wer denn? Doch nicht etwa Ram?“ „Oh nein, der hasst Babys, nein Jay. Er mag Bray total gerne, weil er Amber sehr gerne hat.“ „Und was ist mit Ebony?“ „Er  liebt sie.“ „Und sie?“ „Sie ihn auch.“ „Hm, was will er dann von Amber?“ „Ich hab ja nicht gesagt, dass er sie heiraten will. Aber er war sehr gut mit ihr befreundet.“ „Aha. Amber hat mir erzählt, er wäre der erste Techno gewesen, den sie gesehen hat. Aber er hat ihr nichts getan.“ „Ich weiß. Jay ist wohl der Harmloseste von uns allen.“ „Nee, du bist doch der Harmloseste, du bist doch wie ein kleines Kätzchen.“ „Ha, das hättest du wohl gerne? Du wirst mich schon noch kennen lernen!“ „Jaja, ich hab dich auch lieb.“

„Jay? Kannst du dich mal bitte ganz kurz um Bray kümmern, ich muss mal kurz was erledigen.“ „Klar, gerne. Ich meine... wenn’s sein muss. Wieso gibst du ihn nicht mal Java oder Siva?“ „Weil er bei dir besser aufgehoben ist.“ „So, denkst du das?“ Doch Ved ist schon verschwunden.

„Hallo Bray, ich bin Ved.“ „Aha und was willst du?“, fragt Bray feindselig. „Willst du mich vielleicht verprügeln? Bitte, ich bin’s schon gewohnt.“ „Man sieht’s. Nein, Bray, ich bin hier, weil ich dir was sagen muss.“ „Aha, was?“ „Also, pass auf, ich werde heut nacht noch mal wiederkommen, aber dann darfst du keinen Mucks von dir geben, klar?“ „Oh klar, du willst mich hier befreien, stimmt’s? Toll, vielen Dank, mein Freund.“, lächelt Bray ironisch. „Nein, da muss ich dich enttäuschen, aber es ist trotzdem fast so gut. Versprich mir nur, dass du ruhig sein wirst und ich verspreche dir, dass du dich freuen wirst.“ „Ha, wieso sollte ich? Verrat mir erst, was das soll und dann verspreche ich es. VIELLEICHT!“ „Okay. Also Bray, dein Sohn ist hier.“ „WAS???“ „Ruhig, beruhig dich. Ich werde ihn dir heute nacht bringen, aber nur wenn du leise bist und ihn mir danach gibst, klar?“ „Das ist auch kein Trick?“ „Nein.“ „Gut...aber wieso machst du das? Ich trau dir nicht, du bist ein Techno und warum sollte mir ein Techno helfen?“ „Weil... also weißt du, du kennst Cloe doch noch?“ „Ja.“ „Sie ist meine Freundin und ich hab ein Kind mit ihr. Ich würde alles für sie tun und sie hat mir gesagt, Amber wünscht sich, das du deinen Sohn siehst.“ „Wie geht’s ihr?“ „Cloe geht’s ganz gut.“ „Schön zu hören, aber ich meinte Amber.“ „Oh, keine Ahnung. Aber was denkst du, wie man sich fühlt, wenn grad sein Baby entführt wurde und auch kein Vater da ist.“ „Sag mal, wenn du mir hilfst und alles für Cloe tun würdest, warum holst du mich nicht gleich ganz raus?“ „Das kann ich nicht, Ram würde sofort was merken.“ „Aha.“ „Also, bis heut Abend Bray! Und denk dran, verhalt dich ruhig!“ End Part 6

Bray traute dem Ganzen noch nicht so richtig, wer weiß, Ved konnte ihm hier alles Mögliche erzählen. Na ja, abwarten. Schlimmer kann’s ja nicht kommen.

„Irgendwie müssen wir ihn befreien.“ „Ja aber wie? Amber, wir können nichts tun.“ „Trudy! Was verlangst du von mir? Dass ich mein Kind aufgebe? Stell dir vor, Brady wäre entführt worden, du würdest auch alles daran setzen, sie zu befreien.“ „Du hast ja recht, aber wir können nicht einfach ins Hauptquartier spazieren und ihn rausholen. Wir brauchen einen Plan!“ „Ja, und zwar schnell.“

„Bray!“ „Ja, bist du’s Ved?“ „Nein, der Weihnachtsmann. Natürlich ich. Mach die Augen zu!“ „Hä? Wieso soll ich die Augen zumachen?“ „Frag nicht so dumm, tu’s einfach und streck die Arme aus!“ Bray schließt widerstrebend die Augen. Ihm kommt die ganze Sache immer merkwürdiger vor. Doch kaum hört er, wie der Schlüssel sich im Türschloss umdreht, spürt er auch schon etwas weiches an seinen Armen. „Mach sie wieder auf!“ Tatsächlich, ein Baby liegt in seinen Armen und wirklich, es ist seins, denn es hat genau die gleichen zärtlich blickenden Augen wie er selbst. „Ach, bevor ich gehe, er heißt Bray wie du. Ich bin in 20 Minuten wieder da, ich hoff nur, er fängt nicht an zu schreien.“ „Ved?“ „Hm?“ „Danke.“ Bray sieht Ved, der vorsichtig lächelt, nur noch verschleiert, aber das ist ihm egal, er will nur noch seinen Sohn im Arm halten und ihn anschauen. Seinen Sohn BRAY. Am liebsten hätte er ihn nie wieder hergegeben, aber die Zeit vergeht. Bray wagt zuerst kaum zu sprechen. Er wendet den Blick nicht von Klein Bray ab, streicht ihm ab und an über die winzig kleinen Fingerchen und muss immer wieder lächeln. Erst nach ein paar Minuten, fängt er an mit Bray zu reden. Er erzählt ihm, wie sehr er Amber vermisst und überhaupt alle Mall Rats und wie schön Bray jr. doch sei. Aber schon sind die 20 Minuten um und Ved steht in der Zelle, um das Baby wieder an sich zu nehmen. „Gib ihn mir, Bray! Keine Sorge, du wirst ihn morgen noch mal sehen.“ „Na gut.“ Nur äußerst ungern überlässt er Ved seinen Sohn.

„Und, wie hat er reagiert?“ „Er hat geweint.“ „Wirklich? Süß. Und heute gehst du wieder zu ihm?“ „Ja, ich hab’s dir versprochen. Aber mal was anderes, hast du Amber was davon erzählt?“ „Noch nicht, ich weiß nicht, wie ich ihr klar machen soll, dass Bray von einem Techno geholfen wird.“ „Stimmt auch wieder. Dann erzähl ihr lieber nichts.“

„Amber? Ich muss dir was erzählen.“ „Schieß los, Cloe!“ „Also, dieser Freund hat mit einem Techno geredet und der hat gesagt, es geht beiden Brays gut.“ „Wirklich? Gut. Immerhin etwas. Also, die beiden werden nicht gefoltert?“ „Nein, man weiß noch nicht, was mit ihnen geschieht.“ Amber setzt ein besorgtes Gesicht auf. „Wer weiß, was die vorhaben...“

„Hallo Bray.“ „Hallo, danke.“ „Bitte.” „Darf ich dich mal was fragen?“ „Gut, wenn’s sein muss.“ „Ja. Wie seid ihr an Bray gekommen?“ „Also, Cloe war gerade in den Wehen und alle Mall Rats waren bei ihr, um sich um sie zu kümmern. Und dabei hat Amber ihr Baby ganz vergessen. Einer von uns ist reingegangen und hat das Baby genommen.“ „Aber die Alarmanlage...?“ „Da frag ich mich auch, wie der dort vorbeigekommen ist. Vielleicht ist sie ja kaputt. Na jedenfalls hat es wirklich niemand gemerkt. Er ist einfach mit dem Baby wieder rausgegangen.“ „Aber, würdet ihr sonst in die Mall reinkommen?“ „Wir würden überall reinkommen, aber bisher hat Ram keinen Grund gesehen euch zu suchen. Aber als er von dem kleinen Bray erfahren hat, wollte er ihn haben.“ „Kann ich mir gut vorstellen.“ Bray lächelt stolz auf seinen Sohn herab. „Du triffst dich doch mit Cloe?“ „Ja.“ „Kannst du mir nicht mal einen Zettel und Stift geben, damit ich eine Nachricht an die Mall Rats schreiben kann?“ „Warte hier.“ „Natürlich, ich kann ja schlecht weg.“, murmelt Bray vor sich hin.

„Danke, Cloe.“ „Lies bitte vor, Amber!“ „Okay, Trudy.“

‚Hallo Mall Rats!

Ich wollte euch nur sagen, dass es mir gut geht. Ich musste zwar hart arbeiten, aber zur Zeit muss ich nichts machen. Ich vermisse euch alle und hoffe, dass ich euch bald wiedersehen werde.

Bray’

„Hier ist der andere Brief, er ist an dich.“ „Danke Cloe, ihr versteht sicher, wenn ich ihn allein lesen will.“ „Natürlich.“ Trudy nickt Amber verständnisvoll zu, während Amber sich auf ihr Bett setzt und anfängt zu lesen.

‚Amber, ich vermisse dich so sehr, du kannst es dir gar nicht vorstellen. Ich werde versuchen, so schnell wie es nur geht, hier raus zu kommen. Aber ich muss dir noch was sagen. Unser Sohn sieht bezaubernd aus. Ich darf ihn jeden Abend sehen und es tut so gut, ihn im Arm zu halten, denn dadurch bin ich dir ein Stück näher. Bitte versucht keine Rettungsaktionen, ich werde uns hier schon rausbringen, mach dir keine Sorgen. Ich freue mich auf unser Wiedersehen, wenn ich dich endlich wieder im Arm halten darf.

Bray

P.S.: Ich liebe dich!’

Amber faltet den Brief wieder zusammen und unterdrückt ihre aufkommenden Tränen. „Ich liebe dich auch.“, flüstert sie leise vor sich hin.

„Du? Nein, du bist doch...“ „Hallo Trudy! Lang nicht mehr gesehen.“ „Was willst du?“ „Ich wollte mich für deine Hilfe bedanken.“ „Was? Von was redest du da?“ „Danke, Trudy.“ Trudy sieht erschrocken auf den „Fremden“, der immer näher kommt. Ängstlich weicht sie zurück, doch er folgt ihr. Als Trudy zum Schreien ansetzen will, hält er ihr den Mund zu und drückt sie nach unten. Trudy schlägt um sich, versucht ihn zu treten, doch es gelingt ihr nicht, denn er hält sie fest und schiebt ihren Rock nach oben.

„Jack, Ellie, habt ihr Trudy gesehen?“, fragt Amber mit besorgtem Gesichtsausdruck. Die beiden schütteln die Köpfe. „Vielleicht ist sie mit Brady unterwegs.“, schlägt Ellie vor. „Das ist es ja, Brady liegt allein in ihrem Bettchen, Trudy kann doch nicht allein weggegangen sein.“ „Amber? Trudy ist an die Eingangstür gelaufen, sie wollte Bradys Ball holen. Die Kleine hat den Ball vorhin beim Spielen weggeworfen.“, lächelt Salene. Amber rennt nach unten, Richtung Eingang. „Trudy?“, ruft sie, als sie ein leises Schluchzen hört. „Oh mein Gott, Trudy!“ Die Gerufene liegt mit hochgeschobenem Rock und verwischtem Make-up auf dem Boden. „Amber, er war hier!“, schluchzt sie. „Ruhig, Trudy. Wer?“ „Du darfst es niemandem erzählen. Niemand darf davon erfahren. Nicht mal Salene. Versprich es!“ „Okay, ich verspreche es.“ End Part 7

 "Bray, hör mal zu! Ich kann deinen Sohn nicht mehr nachts zu dir herbringen. Das wird mir zu gefährlich. Was, wenn er anfängt zu schreien?“ „Aber er hat doch seinen Schnuller im Mund. Und außerdem, wieso sollte er nach mehreren Tagen auf einmal damit anfangen?“ „Trotzdem, du wirst ihn vorläufig nicht mehr sehen. Nur noch heute nacht. Sorry Bray.“ Bray sieht Ved geknickt nach. Der will die Tür zustoßen, , doch ohne dass er es merkt, stellt Bray seinen Fuß in die Tür und schiebt sich schließlich zwischen Tür und Angel. „Wenn ich nur wüsste, wo ich hier am Ungefährlichsten rauskomme.“, wispert Bray vor sich hin und läuft zunächst zum Haupteingang. Durch die Fensterscheiben sieht er, dass der Eingang von zwei dTechnos bewacht wird. Und jetzt? Ohne Baby würde er die zwei spielend überwältigen, aber mit Baby? Für einen Moment spielt er mit dem Gedanken wieder umzukehren. Aber wenn er schon mal hier ist, sollte er diese Chance wenigstens nutzen. Mehr als Schiefgehen kann’s schließlich nicht. Vorsichtig legt er Bray ein Stück hinter die Tür, so dass ihm nichts passieren kann. Dann träustößt er erst die rechte Tür auf (was hat er doch für ein Glück, sie geht nach außen auf) und schlägt somit den ersten Techno k.o.. Der zweite dreht sich erschrocken um und liegt im nächsten Moment träumend auf dem Boden. Bray flitzt zurück, holt seinen Sohn und rennt so schnell er kann, über den Hof. Auch als er das Tor erreicht hat, stoppt er nicht, sondern klettert vorsichtig, aber ohne zu Überlegen darüber. In dem Moment fängt Baby Bray an zu schreien. Nichts wie weg hier! Bray sieht nicht zurück, rennt einfach durch den Wald, immer weiter und weiter. Bis er endlich die Mall erreicht. Schniefend bleibt er einen Augenblick vor dem Gebäude stehen. Als er durch die Kanalisation in die Mall gelangen will, ertönt auf einmal die Alarmanlage. Bray jr., der sich kurz vorher beruhigt hatte, fängt wieder an zu schreien. Das war einfach zu viel für den kleinen Knirps.

Amber kann mal wieder nicht schlafen und wälzt sich von einer Seite auf die andere. Auf einmal hört sie ein lautes Tuten und weiß sofort-das ist die Alarmanlage. Sie springt aus dem Bett und rennt ohne Nachzudenken nach unten. Sie ruft nicht mal nach den Jungs, rennt einfach in die Kanalisation. Als sie das Babyschreien hört, ist sie sich sicher, dass es Bray und Bray jr. sind. „BRAY!!!“, schreit sie den Gang entlang. Der schreit „AMBER!“ zurück und rennt ihr entgegen. Als die beiden sich endlich gegenüberstehen, versucht Bray Amber zu umarmen, wenn da nur nicht so ein kleines schreiendes Etwas dazwischen wäre. So gelingt es ihm nur, sie mit einem Arm zu umarmen, sofern das möglich ist. Dann küssen sie sich behutsam. Und als ob Klein Bray es spüren würde, ist er ruhig und sieht seine Eltern erstaunt an. „Endlich.“, flüstert Bray und lächelt Amber überglücklich an. „Na, mein kleiner Spatz. Hat der Papa das nicht toll hinbekommen?“ „“Ja, das hat der Papa.“, grinst Bray und streichelt seinem Sohn zärtlich über den Kopf. „Weißt du, dass Cloe jetzt auch einen kleinen Racker hat?“ „Wenn du damit ein Baby meinst, dann ja. Ved hat es mir gesagt.“ „Ved? Der Techno?“ „Ja.“ „Was hat Ved denn damit zu tun?“ Bray lacht: „Na hör mal, er ist immerhin sein oder ihr Vater.“ „Wie bitte? Sein Vater?“ „Ja, natürlich.“ Amber sieht Bray fassungslos an. „Aber, heißt das etwa, die zwei sind zusammen?“ „Ihr wusstet nichts davon?“ „Nein, sie wollte es uns nicht sagen.“ „Na ja, okay. Ved ist immerhin ein Techno.“ „Hm, an ihrer Stelle hätte ich auch nichts gesagt.“ Amber zuckt mit den Schultern. Die beiden gehen nach oben, bemerken Jack, Lex und die anderen überhaupt nicht. „Bray! Du bist wieder da!“ Salene und Trudy sind ganz aus dem Häuschen. Bray antwortet nicht, lächelt lediglich alle Mall Rats, die auf den Beinen sind, an und geht an ihnen vorbei. Trudy nickt verständnisvoll und schickt alle ins Bett. Sie selbst blickt den beiden traurig nach und rennt wieder in ihr Zimmer. Selbst als sie in Ambers Zimmer angekommen sind, diskutieren Bray und Amber über Cloe und ihren kleinen Cled. „Es war eigentlich eine leichte Geburt. Trudy und Salene haben ihn ganz allein rausgeholt.“ „Also nicht so kompliziert wie bei Trudy.“ „Genau. Aber...jetzt gibt’s Wichtigeres zu tun.“ Bray nickt lächelnd, legt Bray jr., der schon wieder eingeschlafen ist, in sein Bettchen und zieht Amber an sich.

„Cloe, kann ich mich mal mit dir unterhalten?“ „Klar, Amber.“, antwortet Cloe.

„Cloe. Ich weiß, wer der Vater von deinem Baby ist.“ End Part 8

Cloe wird kreidebleich. „Keine Sorge, ich bin dir nicht böse, dass du es uns nicht gesagt hast. An deiner Stelle hätte ich das gleiche getan. Und Ved scheint ja sogar ganz in Ordnung zu sein.“ „Woher weißt du...?“ „Bray hat es mir erzählt. Ved hat ihm jede Nacht unseren Kleinen gebracht. Und er hat gesagt, Ved hätte es nur dir zuliebe getan.“ „Wirklich? Das heißt, du findest es nicht schlimm, dass ich mit einem Techno zusammen bin?“ „Nein und ich werde das auch den anderen klarmachen.“ „Danke Amber.“ Cloe steht auf und umarmt Amber spontan. „Bray geht’s doch gut?“ „Welchem?“ Die beiden müssen lachen. „Tja, du hättest dein Baby eben nicht nach dem Vater benennen dürfen!“ „Da hast du recht. Den beiden geht’s gut.“

Erst nach mehr als einer Woche ist alles erklärt, alles erzählt und alle glücklich. Bis auf Trudy. Sie scheint immer nervös zu sein und hört oft gar nicht zu, wenn man sie anspricht. Besonders schlimm ist es, wenn Bray und Amber sich umarmen oder gar küssen. Dann zuckt sie entweder zusammen oder noch schlimmer, springt auf und rennt weinend aus dem Zimmer.

Alle fragen sich, was mit ihr los ist...außer Amber. Sie weiß genau, was Trudy hat, aber sie kann ihr nicht helfen und das macht ihr auch ein bisschen zu schaffen. Bray merkt als Einziger, dass Amber ständig am Grübeln ist und versucht, sie aus der Reserve zu locken. Aber diesmal gibt Amber nicht nach, sie erzählt ihm immer, es wäre alles in Ordnung, immerhin hat sie Trudy versprochen niemandem etwas zu sagen. Doch das wird immer schwieriger, denn da Amber Trudys beste Freundin ist, versuchen alle Amber auszuquetschen. Mit der Zeit wird es auch immer schwieriger, zu verheimlichen, dass Trudy schwanger ist. Sie ist bereits im vierten Monat und die Mall Rats wollen, genau wie bei Cloe, auch gerne wissen, von wem das Baby ist.

Übrigens, Amber schweigt noch immer, was Ved angeht. Das wäre jetzt wohl auch absolut zur falschen Zeit. 

„Jetzt mal ehrlich, mir geht diese ganze Heimlichtuerei auf die Nerven! Zuerst Cloe mit ihrem Mr. Unbekannt und jetzt kommt auch noch Trudy hier an und spinnt hier rum! Sagt mir wenn ich mich irre, aber irgendwie krieg ich hier gar nichts mehr mit.“ Lex war außer sich. Er starrte Trudy und Cloe wütend an. „Lex, komm wieder runter. Das ist reine...“ „Frauensache?“, fällt Lex Amber ins Wort. „Ich finde, du solltest jetzt mal deine Klappe halten, Amber! Lass doch bitte unsere beiden geheimnisvollen Supermamis reden!“ Er blickt Cloe und Trudy herausfordernd in die Augen, doch beide senken die Köpfe. „Ach, Weiber!“ Lex wirft den Kopf in den Nacken, winkt ab und läuft aus der Küche, wobei er fast mit Bray zusammenstößt. „Pass doch auf, du...!“ „Ja, Lex, ich hab dich auch lieb, aber ich hab leider grad keine Zeit, um mit dir zu flirten.“ Bray schiebt sich grinsend an Lex, der dem Wutausbruch sehr nahe ist, vorbei und setzt sich neben Amber. „Welche Leber ist dem denn über die Laus gelaufen?“ Bray grinst noch immer, anscheinend ist er bester Laune und sehr scherzfreudig heute. „Ach, er hat mal wieder so seine Phase.“ „Ach so, klar, die typische Lex-Phase. Und was ist mit euch passiert? Hat er euch angesteckt, oder was?“ Amber setzt schnell ein Lächeln auf: „Nein, nein wir...wir haben uns nur grad Sorgen um Cled gemacht. Ihm geht’s nicht gut, er hat Fieber.“ Cloe schaut Amber verwirrt an, hatte sie was nicht mitbekommen?End Part 9

„Stimmt’s Cloe?“ Amber stößt Cloe energisch mit dem Fuß an. „Ja, genau, gar nicht gut.“ „Ach echt? Tut mir leid. Und Trudy, wie geht’s deinem Kind?“ „Gut. Ja, es hat zumindest kein Fieber.“, lächelt sie hilflos. Bray spürt, dass er wohl im Moment nicht gerade erwünscht ist, er steht auf und drückt Amber einen Kuss auf die Stirn. „Na ja, ich muss dann mal wieder weiter, ich...hab noch was zu tun.“ Trudy atmet erleichtert auf, als er den Raum verlassen hat. „Wisst ihr, Bray ist schon in Ordnung. Er bohrt wenigstens nicht so schamlos wie Lex.“ „Stimmt.“, pflichtet Cloe ihr bei. „Trotzdem, irgendwann wird es rauskommen, ihr beiden. Cloe, am besten, ich werde es den anderen bald sagen.“ „Okay.“ Cloe weiß genau, dass es so nicht weitergehen kann, die ständige Heimlichtuerei fängt an zu nerven. „Und Trudy, ich denke, es wäre auch das Beste, wenn du es den anderen sagen würdest.“ „Von was redet ihr?“, fragt Cloe neugierig. „Ach, nichts Cloe.“ In dem Moment fängt Cled an zu schreien und Cloe springt auf, um sich um ihn zu kümmern. Amber lächelt und dankt Cled im Stillen dafür. „Ich kann es den anderen nicht sagen, Amber!“ „Wieso nicht? Du weißt, dass sie dir alle helfen würden. Und wenigstens würde Lex dann keine dummen Fragen mehr stellen.“ „Du hast ja recht, aber ich trau mich einfach nicht.“ „Du kannst es, Trudy und ich werde dir helfen.“ „Nein, ich kann nicht, ich werde einfach sagen, dass ich...dass es ein Ausrutscher war...mit Jemandem, den ich nur flüchtig kennen gelernt hab.“ Amber schüttelt den Kopf: „Das ist keine Lösung, Trudy und das weißt du.“ „Doch, das ist eine.“, sagte Trudy trotzig und verlässt das Café.

Es ist bereits dunkel geworden, Amber hat alle Mall Rats versammelt und räuspert sich. Noch einmal atmet sie tief durch und lächelt Cloe aufmunternd zu. Cloe lächelt schwach zurück und tritt an Ambers Seite. „Also, es gibt natürlich einen Grund, warum ich euch hierher gerufen habe. Es geht um Cloe und Cled.“ „Na endlich!“, ruft Lex. „Du bist ruhig, dich hat niemand gefragt. Also, Cloe möchte euch was sagen, aber bitte lasst sie erst aussprechen und mich auch, ich hab danach noch was zu sagen.“ Sie nickt Cloe zu und Cloe fängt an zu reden: „Der Vater von Cled ist... er ist ein... er heißt Ved und ist ein Techno. Ich bin schon seit einem Jahr mit ihm zusammen und er ist wirklich nett.“ „Was? Du hast doch nen Knall!“, wütet Lex los. „LEX!“, brüllt Amber ihn an. „Ich hab gesagt, ihr sollt uns ausreden lassen und damit bist auch du gemeint, klar? Ved ist wirklich in Ordnung. Er hat Bray geholfen, er hat ihm immer den Kleinen vorbeigebracht und ich weiß, er würde alles für Cloe tun.“ „Das stimmt, das hat er mir selber erzählt.“ „Leute, wieso seid ihr alle so blöd? Dieser Ved ist gemeingefährlich, hab ihr schon vergessen, was er mit mir gemacht hat?“ „Nein, Lex, haben wir nicht. Aber ich bin sicher, dass war nur ein Ausrutscher.“, beschwichtigt Amber ihn. „Pah! Der Typ hat so zugeschlagen, das war nie im Leben ein Ausrutscher.“ „Er hat sich geändert!“, versucht Cloe die Situation zu retten, doch man versteht sie kaum, weil alle durcheinander quasseln, jeder will irgendwas wissen oder seine Meinung loswerden. „Beruhigt euch erstmal!“, ruft Amber dazwischen. Bray stellt sich neben sie und schreit so laut er kann: „RUHE!“ Mit einem Mal wird es stumm in der Mall, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. End Part 10

„Es gibt keine weiteren Diskussionen, Cloe ist mit Ved zusammen und er ist okay.“ Lex verdreht theatralisch die Augen. Mouse lächelt zufrieden vor sich hin. Sie hat es von Anfang an gewusst. Salene, die Mouse an der Hand hält, findet, dass Cloe wissen muss, was sie tut, Dee weiß nicht recht, was sie davon halten soll, Pride ist nicht sehr glücklich über dieses Verhältnis, Jack auch nicht, Ellie ist es egal, Ryan ist Lex’ Meinung, Trudy weiß auch nicht recht, was sie davon halten soll, Charlie ist unsicher, Bray macht sich Sorgen, ob das mit den Mall Rats gut gehen kann, Amber und Cloe ebenfalls, Brady, Bray jr. und Cled schlafen.

Die nächsten Tage, versucht Cloe, so gut es geht, denjenigen, die Ved am liebsten auf den Mond schießen würden, aus dem Weg zu gehen. Amber macht ihr Mut, sie ist sicher, dass die anderen nur ein paar Tage überlegen müssen. Oder doch nicht? Na ja immerhin, Lex hat sich beruhigt, er fängt nicht mehr ständig an, über Ved zu lästern und die anderen haben eingesehen, dass Ved sich wohl wirklich geändert hat und man ihm nichts Böses mehr nachsagen kann. „Aber wehe, dieser Typ wagt es hierher zukommen!“ Amber muss grinsen, klar dass Lex noch Schiss vor dem Techno hat, der ihm mal so eine reingehauen hat, dass Lex bewusstlos war. Aber im Grunde, fände sie es auch nicht gut, wenn Ved herkommen würde. Wer weiß, was dann passieren würde...

Cloe ist damit einverstanden, Ved darf den Kleinen sehen und sich mit Cloe treffen, aber nur außerhalb der Mall. Auch Ved ist mit dieser Lösung ganz zufrieden, nur Ram wundert sich darüber, wie beide Brays verschwinden konnten. Er fragt sich besonders, wie Bray es schaffen konnte, an seinen Sohn heranzukommen, der doch gleich neben Veds Zimmer geschlafen hatte. Und überhaupt, wie war Bray eigentlich da rausgekommen? Der Käfig war doch sicher. Na ja, er ist jedenfalls weg und Ram braucht sich wenigstens keine weiteren Gedanken mehr darum zu machen, was er mit Bray anfangen soll.

Trudy wird merklich ruhiger. Sie hat viel mit Amber gesprochen und ihr geht es jetzt wieder viel besser. Auch dem Baby, dass immer größer wird, geht es gut. Nur um eines macht sich Trudy zur Zeit Sorgen: Wie kann sie nur im 6.Monat so fett sein? Bei Brady war das nicht so schlimm gewesen, das weiß sie noch ganz genau, auch bei Amber und Bray und Cloe und Cled war es nicht so extrem gewesen. Doch Bray hat eine Erklärung parat: „Du bekommst Zwillinge.“ „Was? Bist du sicher?“ „Trudy, schau dich doch mal an und dann spürt man das auch.“ Er legt seine Hand sachte af ihren Bauch und muss unweigerlich lächeln, als er einen harten Tritt in die Handfläche bekommt. „Ui, das wird mal ein Fußballer.“, schmunzelt er. „Du hast recht, ich hab schon gemerkt, dass da was zu viel drin war, aber na ja...“ Trudy weiß noch nicht recht, ob sie sich freuen soll oder nicht. Immerhin hat sie dann drei Kinder! Aber wenn alle so süß wie Brady werden, dann will sie gerne noch drei weitere Kinder haben.

Trudy ist seit 8 Monaten schwanger, als die Wehen einsetzen. End Part 11

Diesmal will Bray die Babys rausholen. Amber und Salene wollen ihm helfen. „Okay Trudy, immer schön hecheln. So ist gut.“ Bray macht ihr die Atemübungen vor und hechelt. Wäre die Situation nicht so ernst gewesen, hätte Amber jetzt loslachen müssen, so aber verkneift sie sich nur ein Lächeln. Dann geht alles ganz schnell, Trudy fängt an zu pressen und schwupps- ist das erste Baby da. Ein kleines Mädchen, dass wie am Spieß schreit. Salene nimmt sich sofort der Kleinen an, schneidet die Nabelschnur durch und legt sie in ein Frottehandtuch. Doch für Trudy geht es weiter. Doch auch das ist schnell geschafft, das nächste ist ein kleiner Junge, der seiner Schwester wirklich ähnlich sieht und auch den gleichen Schreistil wie sie hat. Nun kümmert sich Amber um ihn. Bray kümmert sich derweil um Trudy und schiebt einen Eiswürfel über ihr Gesicht. „Du hast es geschafft, du hast eine wunderhübsche Tochter und einen ganz niedlichen Sohn.“ Salene und Amber drücken Trudy die beiden Babys in den Arm und lächeln Trudy zufrieden an. „So, jetzt haben wir noch zwei Babys mehr.“, seufzt Bray. „Aber wo 16 satt werden, werden auch noch zwei Mäuler mehr satt. Am besten wir gehen jetzt.“ Trudy nickt Bray dankbar zu und wendet sich wieder den Kleinen zu. Salene geht ins Café um den anderen zu berichten, Amber und Bray bleiben zurück und grinsen sich an. „Oh Amber, ich glaube wir müssen etwas kürzer treten. Das war echt anstrengend.“ „Hm, hast wohl recht. Stell dir mal vor, ich komm dann mit Drillingen an.“ „Das fehlte noch. Aber wenigstens wüssten wir dann, wer der Vater ist, hoffe ich zumindest. Aber bei Trudy. Hat sie dir nichts erzählt?“ „Nein, sie wollte mir nichts sagen.“ „Hm, komisch. Aber das ist ihre Sache.“ „Genau, darum solltest du dir auch nicht deinen hübschen Kopf darüber zerbrechen, Liebster!“ Bray verdreht verzückt die Augen und nimmt Amber in den Arm.

„Trudy? Schläfst du?“ „Ja.“ Trudy lächelt müde. „Komm rein! Was ist denn?“ „Trudy, wieso kannst du den Anderen nicht endlich sagen, was los ist? Ich kann sie nicht ständig anlügen.“ „Amber! Ich werde nichts sagen und du auch nicht, hast du verstanden?“ „Ich werde nichts sagen, solange du es nicht willst. Aber ich würde gerne von dir hören, dass du die Wahrheit sagen willst.“ „Nein, niemals.“ Trudy schüttelt energisch den Kopf. „Das kannst du nicht von mir verlangen. Hör zu, ich will es einfach nur vergessen.“ „Und ich kann dich wirklich nicht umstimmen?“ „Nein.“ Amber zuckt mit den Schultern, immerhin sie hat es versucht. „Aber Trudy, sag es wenigstens Bray, er kann dir helfen, da bin ich sicher.“ „Ach ja? Wieso, hat er Erfahrung mit Vergewaltigen?“ „Nein, Trudy! Du kennst doch Bray, länger als mich und...“ „Was und? Denkst du, es wird besser, je mehr Leute davon wissen?“ „Nein Trudy, ich dachte ja nur...“ „Amber, hör auf damit!“ „Na gut, verstehe, du willst nicht mit Bray darüber reden. Aber darf ich wenigstens mit ihm darüber reden, Trudy ich platze bald.“ „Ach, mach doch, was du willst!“ Trudy zieht trotzig die Decke über den Kopf. Und so was nennt sich nun beste Freundin! Pah!

„Halloooooo.“, säuselt Bray zärtlich, als sich Amber neben ihn aufs Bett legt.

Amber hat sich alles lange durch den Kopf gehen lassen. Sie hat sich mit Trudy versöhnt und Trudy ist sich sicher, dass Amber nichts erzählen wird, denn selbst über einen Monat nach der kleinen Auseinandersetzung, hat Bray nichts gesagt. Aber jetzt ist genug, Bray scheint zu spüren, dass Amber doch was weiß und hakt manchmal so ganz nebenbei, kaum merklich an Fragen über den Erzeuger der Zwillinge, die übrigens  Yeanny und Yoshi heißen.

„Bray, kann ich mal mit dir reden?“ „Solange du willst.“ „Also, erstmal wegen Trudy.“ Amber macht eine Pause und Bray sieht sie erwartungsvoll an. „Ich weiß, wer der Vater der Zwillinge ist. Trudy wollte gerade einen Ball von Brady holen, als sie auf einmal von ihm überrascht wurde und dann hat er sie...vergewaltigt.“ „Was? Wer?“ Bray starrt Amber fassungslos an. Eigentlich hatte er mit einem heimlichen Lover gerechnet, vielleicht einem Techno, aber nicht mit so was! „Es war...“ Amber schluckt. „Es war...End Part 12

der... der Guardian.“ So, jetzt ist es raus. „Ist das dein Ernst?“ „Ja, wieso? Glaubst du mir nicht?“ „Doch, natürlich. Aber wieso hat sie nichts erzählt?“ „Sie hat Angst, Bray.“ „Verstehe. Soll ich mal versuchen mit ihr zu reden?“ „NEIN! Sie weiß nicht, dass ich es dir erzählt hab und meiner Meinung nach, ist es fast schon ein Wunder, dass sie dir nicht die Augen ausgekratzt hat, als du die Babys rausgeholt hast!“ „Da hast du auch wieder recht. Also das heißt, ich darf mir nichts anmerken lasen?“ „Genau, kein Wort.“ Bray legt die Hand aufs Herz und nickt verschwörerisch: „Ich schwöre.“ „Gut. Und wenn du schon mal dabei bist, kannst du gleich noch was schwören.“ „Ja, was denn?“ „Ewige Treue, egal was passiert.“ „Das hab ich schon lange gemacht.“ Amber lächelt, das ist ja so typisch für Bray. Aber gerade deshalb liebt sie ihn ja auch. „Ich muss dir nämlich was gestehen.“ „Was denn? Bist du fremd gegangen?“ „Nein, so schlimm ist es nicht. Hoff ich zumindest.“ Amber druckst herum, überlegt einen Augenblick und gibt sich schließlich einen innerlichen Schubs. „Bray...ich...“ „Amber, ich liebe dich, egal was passiert ist, passieren wird und gerade passiert.“, beruhigt sie Bray. „Ich bin schwanger.“, gesteht Amber endlich.THE END




Family Forever
(hab ich selbst geschrieben!)

Vorwort (ist wichtig um den Rest der Geschichte zu verstehen):
Die Geschichte handelt in der 5. Staffel, bloß, dass das ganze Tohuwabohu in der 4.Staffel etwas schneller von statten gegangen ist als in der Serie, so ist Baby Bray erst 2 Monate alt. So das wars auch schon, jetz fängt die Geschichte an.

Gib niemahls deine Liebe auf!
Amber sitzt auf ihrem Bett und starrt vor sich hin, eines ihrer Kissen an sich gepresst, 'Wieso?Wieso er?Was hat er denn getan?Er hat sein Kind nicht einmal gesehen!', denkt sie und Tränen kullern ihre Wangen herab. "Amber...", Trudy stürmt mehr oder weniger in Ambers Zimmer, "Oh Amber...", Trudy setzt sich neben Amber aufs Bett und nimmt sie in den Arm, langsam macht sie sich sorgen um Amber, sie isst kaum noch und der einzige Mensch mit dem sie noch normal spricht ist der Kleine. Amber fängt an gnadenlos zu heulen und zwischen dem Schluchzen kann Trudy worte entziffern: "Er hat das nicht verdient...(Schluchz)...erst stecken sie ihn in dieses Teufelswerk von Spiel...(schluchz,schluchz,schluchz)...und....und dann töhöhöhöten sie ihn.....", Amber fängt wieder an erbärmlich wie ein kleines Kind zu weinen. Trudy muss schlucken, Amber hat recht, Tränen schießen auch ihr in die Augen, aber sie hält sie zurück, wenn sie auch weint, kann sie Amber nicht beruhigen. "Hör mal...Amber...hast du seine...L...Leiche....", erschrocken sieht Amber auf, 'wie kann sie so was sagen?!', "....gesehen?...Hast du sie gesehen, Amber?!", beendet Trudy zwei der schlimmsten sätze in ihrem Leben. Amber, die in dem Moment, in dem Trudy 'Leiche' gesagt hat, erschrocken aufgehört hatte zu weinen, schießen wieder Tränen in die Augen, "W...Was meinst du?" "Gib ihn nicht auf, Amber, gib ihn niemahls auf!" Amber wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und fängt an zu Sprechen, ohne gleich wieder in Tränen aus zu brechen, ein Triumph für Trudy:" Es ist nur....es stand doch da, G-E-L-Ö-S-C-H-T.....sie haben ihn gelöscht....gelöscht...." "Oh Amber, aber wie du schon sagtest es stand nur da, ...da war kein Beweis dafür, dass er wirklich tot ist...vielleicht lebt er noch..." "Vielleicht, Trudy, vielleicht..." "ich sagte gib ihn nicht auf!.......Hör mal willst du nichts essen?" "Nein...Trudy...aber danke", mit diesen Worten quält Amber ein Lächeln aus sich raus. Trudy holt noch einmal tief Luft und geht dann wieder aus dem Zimmer. Amber steht auf und geht zum Bettchen ihres kleinen Sohnes und hebt ihn raus "Na,da ist mein kleiner Mann, wie geht's uns denn heute?Hast du gut geschlafen?", der Kleine guckst zufrieden in den Armen seiner Mummy,"Du bist alles was ich habe Spätzchen! Du verstehst das zwar noch nicht aber dir erzähle ich alles am liebsten.....Weißt du, ich vermisse deinen Daddy, ich hab ihn wirklich lieb gehabt....so wie dich...er war ein toller Mann und er wird dein einziger Daddy bleiben, ich meine, ich werde nie wieder mit einem anderen Mann zusammen sein. Vielleicht hat Trudy ja sogar recht,...",Amber geht langsam, Baby Bray wippend, zurück zu ihrem bett und setzt sich sieder hin,"...vielleicht kommt Daddy ja wieder zurück!...Und wir sind wieder eine Familie...", das erste mal, seit sie erfahren hat, dass Bray wohl nicht mehr lebt, lächelt sie bei diesem Gedanken.

Ein Wunder ist geschehen...
Es ist schon spät in der Nacht (aber immernoch am selben Tag), alle in der Mall schlafen sogar Amber ist mit dem Gedanken an Bray eingeschlafen. Eine Gestalt schleicht durch die Mall,sie muss sich in der Mall auskennen, sie hat sich um die Alarmanlage herum geschlichen und schleicht jetzt von Zimmer zu Zimmer (immoment in Erdgeschoss), sie scheint Jemanden zu suchen. Vor Ambers Zimmer bleibt sie länger stehen und versucht zu erkennen, wer dort in dem Bett liegt und dann schleicht sie zum Bett und bleibt eine Weile stehen. Langsam öffnet Amber ihre Augen sie hat bemerkt,dass da jemand ist. Als sie den Schatten erkennt springt sie sofort auf und versucht zu erkennen wer sie da bei Nacht und Nebel beobachtet. "Bray!", sagt sie in einem Tonfall der Glück und Erleichterung ausdrückt, "Oh Amber!", antwortet er nur, nimmt sie in seine Arme und küsst sie, Amber legt ihre Arme um seinen Hals und streicht durch sein Haar, dann hebt er sie hoch, sie immernoch küssend, setzt sie nach einigen Sekunden aber wieder runter und hört auf sie zu küssen. "Wieso hast du aufgehört?Es war doch grade so schön!", fragt Amber,trotzdem überglücklich und streicht ihm über die Jacke. "Mein Baby.", sagt Bray ernst,Amber lächelt, nimmt seine Hand und zieht ihn zum Babybett,"Da, er schläft natürlich, aber für dich wecke ich ihn gerne....Hey, mein Kleiner aufwachen, ein Wunder ist geschehen, Daddy lebt und ist wieder da!",flüstert Amber, als sie das Baby aus seinem Bett hebt,"Er?Es ist ein Junge?", fragt Bray gerührt und überglücklich,"Ja...komm mein Schatz, sag 'Hallo' zu deinem Daddy!", vorsichtig hebt Amber den kleinen Jungen in Brays Arme, der ihn anstrahlt und anfängt, mit seinen kleinen Fingern zu spielen. Dann guckt Bray auf und sieht Amber an,"Er ist wundervoll!",füstert er,"Ich weiß!", antwortet Amber lächelnd,"Wie heißt mein wundervoller Sohn denn?",fragt Bray und wendet sich wieder seinem Sohn zu,auf die Antwort wartend,"Bray.",antwortet Amber dann auch und Bray hebt verwirrt den Kopf,"Er?", Amber nickt nur und lächelt. Bray lächelt auch und gibt Amber einen Kuss, dann sieht er wieder Baby Bray an und sagt:" Hallo Bray, mein Sohn!" Auf Einmal gähnt Baby Bray genüsslich und Amber sagt:"Er ist noch ein kleines Baby, er muss jetzt schlafen...", Bray nickt,"darf ich ihn ins Bett bringen?", fragt er daraufhin. Amber lächelt und nickt dann geht sie zum Bett, setzt sich drauf und beobachtet, wie liebevoll Bray mit Babies umgehen kann. Nun ist Baby Bray endlich eingeschlafen, Bray wirft noch einen Blick auf ihn und geht dann zu Amber. Er kniet sich vor ihr hin und küsst sie zärtlich. Ihr küssen wird leidenschaftlicher, Amber lässt sich nach hinten aufs Bett fallen und zieht Bray hinter sich her....

Aus der Traum?
Am nächsten Morgen öffnet Amber langsam die Augen in der hoffnung, dass das,was in der letzten nacht passiert ist kein Traum war, und sieht Bray, wie er Fotos vom Kleinen macht. Bray sieht auf und lächelt Amber an,"Guten Morgen, meine Schönheit!" "Guten Morgen, mein Held! Was machst du denn da? Hast du was gegen mein Bett?" "Nein, es war...wunderschön..." "...Aber?" "Ich muss gehen..." "Was?!", Amber sitzt vom einem auf den anderen Moment aufrecht im Bett. "Es tut mir leid, wir, die gefangenen der Technos, sind dort wo wir gefangen gehalten wurden grade erst entkommen, und ich habe einen Aufstand angezettelt, ...sie alle kämpfen jetzt da, ich hab mich für ein paar Tage verabschiedet, ich hab ihnen gesagt, dass ich wissen muss was mit meiner Familie los ist....Amber,ich bin an diesem Kampf schuld, ich muss ihn zuende führen, ich bin der Anführer des Aufstandes..." "Dann lass mich mitkommen!" "Nein, es ist zu gefährlich für dich und den Kleinen!", Amber sieht auf den Boden des Zimmers und schüttelt den Kopf "Amber lächle,lächle noch einmal ich will ein schönes Foto von dir und dem Baby. Ich will mich an dein Lächeln erinnern, nicht an deine Tränen." "Na schön!" "Gut", Amber steht auf, nimmt Baby Bray in den Arm und Lächelt, Bray macht noch viele Fotos auch mit Selbstauslöser von ihnen dreien.
Eine Viertelstunde später stehen die beiden ausserhalb der Mall und küssen sich."Geh nicht!" "ich muss!" "Kommst du bald wieder?" "So bald ich kann!" "ich werd dich vermissen!" "ich dich auch!", Bray gibt Amber einen letzten langen Kuss und verschwindet dann. Amber steht noch lange dort und starrt in die Richtung in der Bray verschwunden ist, Tränen rollen ihre Wangen runter aber dann denkt sie, um sich selbst zu beruhigen: 'Bray ist immerhin noch am Leben, oh und wie er am Leben ist, das hat er mir gezeigt! Er ist nicht tot und ich hab ihn bald wieder, wieder bei mir! Wieso bin ich eigendlich traurig ich sollte mich freuen, er lebt!', dann flüstert sie leise vor sich hin "Er lebt!", dann denkt Amber nach, es müsste erst 5 Uhr morgens sein und sie ist müde, verdammt müde, die Nacht war alles andere als erholsam. So geht Amber in ihr Zimmer und legt sich hin, vorsichtig sreicht sie über einige der Fotos, die sie und Bray gemacht haben, die andere Hälfte hat Bray mitgenommen aber nach kurzer Zeit ist sie dann auch schon wieder eingeschlafen....

Doch Trudy kann's nicht glauben...
"Hey Amber schläfst du nicht schon viel zu lange, braucht Baby Bray nicht langsam sein Frühstück?!", fragt Trudy, die vier Stunden später in Ambers Zimmer stürmt, wie sie dass seit kurzem als neue Angewohnheit immer macht. "Was?!",fragt Amber schläfrig, "Du solltest langsam mal aufstehen!" "Och, Trudy, ich hatte ne anstrengende Nacht!" "Du hattest eine anstrengende Nacht? Bray? Ich hab ihn garnicht schreihen gehört!" "Das hat er auch nicht, er war ganz lieb, er hat die Nacht fast durchgeschlafen!" "...Und was hat dich dann so angestrengt?" "Bray!" "Also doch!...Und wieso machst daraus so ein Geheimnis?" "Nein,nein, Trudy, nicht der Kleine, sein Vater!", Trudy versteht nicht ganz und fragt:" Also musstest wieder über ihn nachdenken?!" "Nein! Bray lebt,er war bei mir!",  Trudy ist heute ein bisschen schwer von Begriff und redet weiter:"Was?! Er war hier und wo ist er jetzt?...Und warum hat er dich so geschafft?....Oh,...Hähä,...ach, das meinst du, ähm, tja, ähm, hihi, das ist bei mir schon so lange her, dass ich so einfach nicht mehr darauf komme...",Amber muss erstmal schmunzeln und sagt dann:"Ja, ja, Trudy, du musst dich vor mir doch nicht rechtfertigen! Und....er...er ist wieder gegangen..." "Gegangen? Aber....wieso?" "Er muss noch einen Kampf zuende bringen, er,.....er hat gesagt, dass er in einem Monat zurück ist!" "Und er hat uns nicht einmal 'Hallo' gesagt? Das glaub ich nicht, hast du Haluzinationen?" "Nein, er ist schon um fünf Uhr gegangen." "Oh Amber..." "es ist wahr, hier, ich hab Fotos von uns!", Amber zieht die Fotos unter ihrem Kopfkissen hervor und zeigt sie Trudy, Trudy sieht die Fotos lange an, ihr laufen Tränen über's Gesicht, dann sieht sie Amber an und sagt:"Das ist ja wunderbar!" Trudy und Amber fallen sich in die Arme und freuen sich ihres Lebens. "Mummy?", Brady tapst in's Zimmer, "Ja, was ist denn?" "Du sagtest du kommst gleich wieder!" "Ja ich komme...kommt ihr gleich nach, Amber?", Trudy hat Brady schon an die Hand genommen und ist im Begriff zu gehen, "Ja, ich zieh mich und den Kleinen nurnoch an", sagt Amber strahlend.

Neue Familienmitglieder
Inzwischen ist viel Zeit vergangen (so drei wochen) und Amber geht es nicht gut, sie hat sich in ihrem Zimmer verbarrikadiert. Aufeinmal wird ihr schlecht, sie springt auf und rennt in die Kanalisation und übergibt sich. nach einer weile über legen hat Amber eine Idee, was los sein könnte,'kann das denn sein?' fragt sie sich. Sie geht zurück in ihr zimmer, holt den kleinen Bray und macht sich auf den weg in die Stadt. Sie durchsucht alte Apotheken und hat bald, was sie sucht.

Inzwischen in der Mall: Trudy spielt mit Brady als plötzlich jemand das Zimmer betritt. "Hallo Trudy", als Trudy die stimme hört, zuckt sie zusammen und drückt Brady an sich, landsam sieht sie auf, ihre Augen sind wei versteinert, sie kann nicht von dieser Person weg gucken, sie hat einen Kloß im Hals, "Z...Zoot???", flüstert sie geschockt. "Wer ist das?", fragt Brady sie hat inzwischen mit bekommen, dass da was nicht stimmt. Zoot beginnt zu grinsen als er Brady sieht, so brei wie er noch nie in seinem Leben gegrinst hat, er bückt sich runter und sagt "Hallo, ich bin Zoot, du darfst mich aber auch Martin nennen!", Brady grinst schelmisch, "Zoot is aber auch n blöder Name, da hätt ich mich auch Martin genannt!", Trudy sieht Brady geschockt an, 'Was wird er jetzt mit ihr machen?' Zoot sieht Brady etwas verwirrt an 'hä???' denkt er nur und sagt dann:"Ähm, Martin ist mein richtiger Name, ich hab mich erst später Zoot genannt!", "Ja? Du Dummkopf, wie kann man so einen schö.....", Trudy hält Brady den Mund zu aber Brady beißt ihr in die Hand und redet weiter: "...Schönen Namen wie Martin gegen so nen blöden Namen wie Zoot eintauschen?!", Trudy denkt: 'Oh, Gott, jetzt ist es aus mit Brady' und drückt Brady fest an sich. Aber Zoot grinst nur weiter und sagt dann: "Na Gut, dann heiße ich ab heute wieder Martin!" "Viel Beser!" "Und...wie heißt du?" "Brady! Das ist ein schöner Name, nä?!", Zoot sieht Trudy ein paar Sekunden vewirrt an und sagt dann:"Ja, das ist ein schöner Name, Brady!" "Komm mal mit, Martin, ich will dir was zeigen!", Brady greift nach Martins Hand und will ihn zu ihren Stofftieren ziehen, aber Trudy hält sie fest. "Mummy, lass mich lohos!" "Aber Brady, du kennst ihn garnicht!" "Doch! Er heißt Mrtin und ist mein neuer Freund!" "Genau!", stimmt Martin Brady zu, "lass mich doch mit meiner neuen besten Freundin spielen!",Trudy kann Zoot garnicht wieder erkennen! Brady zeigt Martin ihre Kuscheltiere und Trudy beobachtet die beiden misstrauisch, aber Martin geht hervorragend mit Brady um....

Amber läuft in ihrem Zimmer auf und ab, Baby Bray schläft in seinem Bett und Amber ist völlig von der Rolle, 'so, jetzt hab ich genug gewartet!', sie geht zum Tisch und hebt vorsichtig das Stückchen Plastik hoch, ihre Hände zittern und Amber versucht zu erkennen, was es anzeigt. Amber lässt sich auf einen Stuhl fallen und seufzt. "Ich bin schwanger!", flüstert sie, es kommt ihr so vor, als müsste sie sich das erst selbst klar machen. Sie steht auf und denkt nach, dann hebt sie Baby Bray aus seinem Bett, "Entschuldigung, dass ich dich aufgeweckt hab' aber.....du kriegst bald einen Bruder oder eine Schwester! Was sagst du dazu?", Baby Bray, der sie, während sie geredet hat ziemlich müde angeguckt hat, fängt nun an zu schreihen,"oh,nein!", stöhnt Amber und wiegt Baby Bray wieder in den Schlaf. Dann setzt sie sich mit dem Kleinen auf dem Arm auf ihr Bett, eigendlich ist sie glücklich, sie hält eine Hand auf ihren Bauch (mit der anderen hält sie Bray) und sagt: "Also, dann sind's schon zwei!Zwei Babies mit Bray.....", Amber ist wirklich glücklich, das hätte sie sich nie erträumen lassen, sie, Bray und zwei Babies....

Es ist Abends, in der Mall wird es ruhig, weil die Kleinen schon schlafen. Brady schläf auch schon und Trudy und Martin unterhalten sich, Trudy hat gefallen an Martins neuem Ego gefunden! "Und, wo warst du, wie hast du überlebt?", fragt Trudy, "Ich weiß nicht, ich bin in einem brennendn Boot aufgewacht, ich bin natürlich sofort rausgesprungen, zum glück war das Boot in der Nähe der Küste, so hab ich mich ans Ufer gerettet!" "Und wieso bist du nicht zurückgekommen?" "Ich war schwach, ein sehr netter Tribe hat mich gerettet, aber dann haben sie sich als doch nicht so nett herausgestellt, sie haben mich in einer anderen Stadt an einen sehr mächtigen Tribe verkauft, dort habe ich gemerkt, dass ich genauso gewesen sein muss und das überzeugte moich dann endgültig davon, dass ich wieder so sein wollte, wie ich früher war! Erst vor einigen Tagen bin ich entkommen.....und jetzt bin ich hier!" "Und du hast dich wirklich verändert!", sagt Trudy und sieht Martin in die Augen, "Das ist auch gut so", flüstert Martin und dann nähern sich ihrer beider Lippen und sie küssen sich.

Wer hat Angst vor Daddy?
Am nächsten Morgen wacht Brady auf, krabbelt aus ihrem Bett und stellt sich vor das Bett ihrer Mummy, "Wo ist Martin?", fragt sie lautstark. Martin, der hinter Trudy im Bett liegt richtet sich auf und sagt:"Ich bin ja hier, was ist?" "Nix, was machst du in Mummys Bett?" "Schlafen...was denn sonst?!" "Wieß nicht, hast du denn kein eigenes?" "Nein." "Steh auf, ich will dir meine Tante zeigen, Amber ist gaaanz lieb! Und meinen Cousin!!!",Martin sieht Trudy an, was soll er machen, 'eventuell kriegt diese Amber den schreck ihres Lebens....und was heißt Tante.....und Cousin?!......Trudy hatte doch garkeine Geschwister und Bray.....' "Okay,okay"
, Martin steht auf und zieht sich vollständig an. Dann wird er auch schon von Brady in's untere Stockwerk zu Ambers Zimmer gezogen. "Amber!!!",ruft Brady in Ambers Zimmer angekommen, "Was?!", Amber schreckt aus ihren Träumen hoch. "W-wer ist das?", fragt Amber geschockt, sie weiß genau wer das ist. "Das ist mein neuer Freund Martin!", antwortet Brady stolz,"Aha...", japst Amber ängstlich,"Ich will ihm das Baby zeigen!" "Was?!....Ähm...", Amber springt aus dem Bett und nimm Baby Bray in den Arm, sie presst ihn ganz fest an sich und sieht Martin ängstlich an, 'verursacht eine Schwangerschaft Haluzinationen?!', fragt Amber sich total verwirrt. Brady lässt Martins Hand los und klettert auf einen Stuhl, der neben Amber steht, sie fuchtelt mit einer Hand vor den Augen von Baby Bray herum und sagt:"Hallo,Bray!", Zoot sieht das Kind an und stottert dann verdattert:"D-das ist Brays...Kind???", Amber presst ihren Sohn noch näher an sich, "Du kennst Bray?", fragt Brady neugierig, "Ja, ich bin sein Bruder!" "Mein Daddy auch!", sagt Brady ohne weiter darüber nach zu denken aber auf einmal fiel ihr auf, was gerade passiert war,"Bist du mein Daddy???" "Ähhh...sieht so aus!" "Daddy!!!", Brady springt Martin in die Arme. Amber, die, Baby Bray an sich gepresst in einer Ecke steht, ist doch ziemlich verwundert, wie Martin und Brady miteinander umgehen. "Hör zu, ich deinem Kind doch nichts tun, Brady wollte, dass ich ihn kennen lerne. Und jetzt hat sich herausgestellt, dass er mein Neffe ist, darf ich ihn wirklich nicht eimal auf den Arm nehmen?", Amber hat wirklich wahnsinnige angst um ihren Sohn, "Nein, es ist mein Sohn, ich bin seine Mutter, ich muss ihn beschützen und dann erwartest du von mir, dass ich ihn gerade dir in den Arm gebe?!" "Daddy, bist du mal böse gewesen?Wieso haben denn alle Angst vor dir?" "Ja, ich war mal böse...und ich breuhe es, ich will nicht mehr böse sein!", Amber sieht ihn ungläubig an, "Und du willst, dass ich dir das glaube?!" "Naja...öhm...nein, du hast recht, so einfach kann man kein vertrauen gewinnen! Komm Brady, wir gehen wieder zu Mummy!", und mit den Worten trägt Martin Brady aus Ambers Zimmer und Amber braucht erstmal ne Zeit um die Geschehnisse des Morgens zu überdenken.

Das Wunderkind
Am Nachmittag haben die anderen MallRats, die kurz nach Amber von Zoot erfahren haben, den Zoot-schock verkraftet, Martin und Brady sind zu einem Spielplatz gegangen und Amber gesellt sich zu Trudy, die im Cafe an einem Tisch sitzt. "Hallo Trudy..." "Was?!Oh,hallo! Was gibt's?" "Oh, ähm, viel, wie hast du das mit Zoot verkraftet?" "Oh, ganz gut, er hat sich verändert!", sagt Trudy lächelnd. "Das freut mich..." "Aber...das klingt, als käme gleich ein aber..." "Ja, ich wollte über etwas völlig anderes mit dir reden..." "Schieß los!" "Okay, ähm, ich...du bist meine beste Freundin und ich wollte, dass du es als erste erfährst!" "Ja und was soll ich erfahren?", fragt Trudy verwirrt, "dass...dass ich....schwanger bin!" "Schwanger? Oh Amber, dass ist ja großartig!", Trudy umarmt Amber,"Herzlichen Glückwunsch!" "Danke!", Amber sieht Trudy lächelnd an. Dann fängt Baby Bray an, zu schreihen, "ich bin gleich wieder da, er braucht seine Flasche!" "Ja, ich warte hier!", Amber holt Baby Bray und geht wieder zurück in die Küche. Während sie das Fläschchen fertig macht redet sie mit Trudy, der aufeinmal etwas auffällt, Trudy sagt:"Amber, ist es nicht viel zu früh, dafür, dass du wieder schwanger bist?! Ich meine, Bray ist jetzt drei Monate,als das Baby gezeugt wurde, war er zwei Monate alt, geht das denn schon?" "Ich hab keine Ahnung, aber ich hab ihn ja nicht gestillt, vielleicht hat das etwas damit zu tun.....oder, es ist ein Wunder, vielleicht trage ich ja ein Wunderkind in mir, ein Kind, dass es eigendlich nicht geben kann!" "...Und was ist, wenn du nicht schwanger bist?" "Ich bin schwanger, das spüre ich! Du must dieses Gefühl bei Brady doch auch gehabt haben!" "Ich weiß nicht, was für ein Gefühl du meinst!" "Eben dieses Gefühl....ich kann es nicht beschreiben..." "Ach Amber, ich glaub' dir ja...und wir werden ja bald wissen, ob du wirklich schwanger bist!"

We Are Family...
Es ist wieder eine woche später.
Am Abend sitzt Amber auf ihrem Bett und faltet Baby Brays Sachen, als sich aufeinmal jemand auf's Bett fallen lässt und sie angrinst. Amber sieht auf und grinst, sofort fällt sie ohne Worte diesem Jemand in die Arme. "Ich hab dich so vermisst!", füstert sie ihm ins Ohr, "Ich dich auch!", antwortet Bray und will sie küssen, doch da stößt Amber ihn von sich weg und sieht in eine andere Richtung, "Was hast du?", fragt Bray verwirrt, in ihm steigt dieses erdrückende Gefühl von Eifersucht auf, 'Hat sie einen anderen?', fragt er sich und sieht sie an. Inzwischen hat Amber sich ihm wieder zugewendet, sie lächelt ihn sogar an. Vorsichtig streicht sie ihm über's Gesicht. "Ist es so schlimm?", fragt Bray, denn er weiß nicht, was er von Ambers verhalten lernen soll. "Nein, überhaupt nicht....es ist nur..." "Was, Amber, was?!" "Ich....ich bin.....schwanger!", Amber lächelt Bray an, als wäre er ein Engel, "A....Aber.....wie soll denn das gehen?.....Baby Bray war....er war doch erst....zwei Monate alt..." "Ich weiß es nicht...aber ich bin schwanger....das ist das einzige was ich weiß!" "Ohh....das...das ist doch wunderbar....dann...sind wir ja bald eine Großfamilie!" "Naja, großfamilie würde ich das nicht nennen!", antwortet Amber lachend, aber Bray geht nicht darauf ein, sondern fragt: "Darf ich dich denn jetzt küssen?" "Ja, a....", weiter kommt Amber nicht, denn Bray küsst sie bereits....
Am nächsten morgen schlafen amber und Bray aus, Trudy, die, wie immer besorgte, geht Hand in Hand mit Martin in Ambers Zimmer, da die beiden sich gegenseitig angrinsen, merken sie garnicht, dass Amber nicht allein ist, so nebenbei erzählt Trudy: "Amber, wo bleibst du denn wir frühstücken schon alle!", Bray wacht als erster auf und als er Martin sieht, kriegt er erstmal einen schreihanfall, bei dem Trudy und Martin zusammenzucken und Amber aufwacht. Trudy und Martin starren Bray an, Bray starrt Martin an und Amber kann sich vor lachen nicht mehr halten. Zoot ist der erste der wieder fähig ist was zu sagen: "Hallo, Bruder!", doch Bray sieht ihn immernoch verdattert an, dann tippt er die lachende Amber an, die sich zu ihm umdreht, ihm in das entsetzte gesicht sieht und wieder losprustet! "Ha...hallo...", sagt Bray dann doch, "a..aber du bist tot..." "würde ich dann hier stehen?", fragt Zoot lächelnd, "Bray...bray, du bist wieder da!", wirft nun auch Trudy ein. Amber steht auf und geht zu Baby Bray und hebt ihn hoch, er hat grade angefangen zu schreihen, aber noch schlimme ist, er hat dazu auchnoch Schluckauf...
Sie setzt sich nach einer weile, in der sie Baby Bray wieder beruhigt hat, neben Bray, inzwischen hat sich die lage entspannt und Bray, Trud und Martin unterhalten sich. Als Amber wieder neben ihm sitzt, nimmt Bray Amber in den Arm und sagt:"Siehst du? Wir werden doch eine Großfamilie!", alle stimmen ihm nur mit einem nicken zu, es ist so leise in diesem Raum, wie lange nicht mehr, doch dann wird die stille durch ein "hicks" von Baby Bray durchbrochen....


Die Frohe Botschaft

Nun haben die vier beschlossen, mit ihren Kindern zum Frühstück zu gehen, Martin und Trudy gehen schonmal vor um Brady zu holen und lassen Amber und Bray wieder allein in ihrem Zimmer.
Bray lächelt Amber an, die verzweifelt versucht, den Kleinen zu erschrecken, damit er aufhört rumzuhicksen, aber es klappt nicht, immer, wenn er sich erschreckt, hickst er dreimal hintereinander und fängt an zu weinen....
Inzwischen sind wiederum fünf Minuten vergangen, und es ist amber gelungen baby Bray den schluckauf auszutreiben. Der Kleine sitzt jetzt in senem Babysitz und ist ganz ruhig geworden. Erschöpft lässt amber sich neben Bray auf's Bett fallen. Inzwischen grinst er sie an und sagt: "Herje, das war aber ein Schluckauf!" "Das kannst du laut sagen", Amber grinst zurück, dann zieht sie ihm mit einem Kissen eins Über und sagt: "Komm, wir müssen aufstehen....
als die beiden sich und Baby bray angezogen haben, gehen sie hand in hand ins Cafe, um zu frühstücken. Alle Starren in ihre Müslischüsseln, der erste, der aufsieht, ist Lex, er kriegt sofort einen Hustenanfall, weil er sich, bei dem schock, verschluckt hat. Verwirrt sehen alle Lex an, dann in die richtung in die er starrt. "Bray?", fragt Salene, "du lebst?" "Siest du doch!", sagt Lex sarkastisch, als er sich wieder gefasst hat. Dann springen fast alle auf um bray zu begrüßen, die die Bray nicht kennen, wie siva, patch und dee, bleiben sitzen und wundern sich, wie so viel jubel um einen Mann sein kann.
Nach einer weile hat sich die aufregung wieder gelegt und Trudy, Martin, Amber, Bray, Brady(und klein Bray) haben es endlich geschafft, sich zum Frühstück nieder zu lassen nach dem sie fretig gegessen haben, greift Bray nach Ambers Hand und steht auf. Ers zieht Amber mit sich und stellt vor alle anderen. "Ähem!", er räüspert sich und lenkt die aufmerksamkeit der anderen auf sich. "Also, Amber und ich..... wir wollen etwas bekannt geben!", Amber und Trudy lächeln bray an, der Rest sieht ihn erwartungsvoll an. "Wir kriegen noch ein baby!!!", sagt bray letztendlich und strahlt in die Runde. "Schon wieder?!", fragt Cloe ungläubigig, woraufhin Lex antwortet: "Ja, wie die Kanickel!!! Was habt ihr anderes erwartet?" "Oh Lex!", blufft Trudy und die anderen sehen ihn mit herablassendem Blick an. Dann freuen sich die Mall Rats wieder für Amber und Bray.

Ein Wunsch-gesagt-getan!

Einige monate später:

Arm in arm liegen Martin und Trudy im Bett, "Ach... Amber und bray sind doch zwei glückspilze... sie lieben ihre zwei kleinen so sehr... obwohl das kleine erst in zwei monaten kommt...", Trudy seufzt, Martin sieht sie an, "Willst du etwa auch noch ein baby?", Trudy zuckt mit den schultern, "Vielleicht...", sie muss grinsen, als martin sie ungläubig ansieht, "Naja... irgendwie schon....", antwortet sie, "Na dann!!!", sagt Martin und kullert sich über sie, "Lass es uns in die tat umsetzen!", flüstert er. Trudy kichert, "Einfach so?", fragt sie, "Wieso nicht?" "Wir wissen doch garnicht, ob es heute klappen würde... wegen dem eisprung...", antwortet sie, "Na und?", beide lachen und fangen an sich zu küssen.


Okay, könnte doch ein wenig länger dauern........



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